Politikwissenschaft: Weltkultur

Politikwissenschaft: Weltkultur
Eine der Ideen, die zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit geraten ist, wurden in den 1980er und 1990er Jahren von John W. Meyer entwickelt und als Weltkulturthese bekannt gemacht. In Anlehnung an Max Weber waren Meyer und seine Mitautoren der Ansicht, das Prinzip der Rationalität als Ordnungsmechanismus setze sich weltweit durch und führe zu einer kulturellen Amalgamisierung ...

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität
Die neoklassische Ökonomie hat mit dem homo oeconomicus den Idealtypen eines rationalen Akteurs geschaffen, der durch optimale Wahlen unter Alternativen, die auf voller Information basieren, seinen Nutzen maximiert. Tversky und Kahneman haben mit ihrer Forschung gezeigt, dass das tatsächliche Verhalten von Menschen, ihre Handlungsentscheidungen, wie sie sagen: zu weit von diesem Idealtypus abweichen, als dass ...

Politikwissenschaft: Demokratisierung

Politikwissenschaft: Demokratisierung
Wer liest heute noch in Wörterbüchern? Vermutlich nicht mehr viele. Die Möglichkeit, sich online schnell zu Themen zu informieren und sich entsprechend kundig zu machen, hat den Griff ins Regal und das Schmökern in alten Büchern weitgehend abgelöst. Dabei ist es zuweilen überraschen, was man in Wörterbücher, z.B. dem Wörterbuch der Soziologie an Erklärungen für ...

Ökonomie: Entscheidungsmodelle

Ökonomie: Entscheidungsmodelle
Akteure handeln rational. Sie maximieren ihren Nutzen. Sie versuchen jedenfalls, mit ihren Handlungen ihren Nutzen zu maximieren. Aber: Welche Rationalität ist die richtige, um das Handeln von Akteuren vorherzusagen? Das, was Max Weber die objektive Richtigkeitsrationalität genannt hat oder das, was Herbert Simon “bounded rationality” genannt hat? Die Antwort auf diese Frage hängt mit dem ...