BWL: Konfliktmanagement

BWL: Konfliktmanagement
Konflikte mit Kommunen und Bürgern vor Ort können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Wissenschaftler von der Clark University und der University of Queensland durchgeführt haben. Während sich in Europa der Widerstand gegen z.B. Fracking formiert, haben die Forscher für Unternehmen, die weltweit im Bergbau tätig sind, eine ernüchternde ...

Psychologie: Wut als prosoziale Emotion?

Psychologie: Wut als prosoziale Emotion?
Wer die Star Trek Episode “The Wrath of Khan” gesehen hat, der weiß, Wut und Zorn sind das Ergebnis eines subjektiven und häufig auch objektiven Tatbestands, der als Unrecht empfunden wird. Wut, so hat Emily Shreves auf der Grundlage von Texten aus dem Mittelalter festgestellt, erfüllte eine soziale Funktion: “… it forced people to think ...

Ökonometrie: CEO-Pay deckeln

Ökonometrie: CEO-Pay deckeln
Ökonomische Literatur, insbesondere die Agency Theorie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man verhindert kann, dass ein CEO Entscheidungen zu seinem Vorteil und zum Nachteil der Shareholder trifft, ist umfangreich und kommt in der Regel zu dem Ergebnis, dass eine Leistungskomponente, die das Gehalt des CEO an die Entwicklung der Aktie des Unternehmens koppelt, ...

Ökonomie: Geld als Grundlage der Gesellschaft

Ökonomie: Geld als Grundlage der Gesellschaft
Arbeitsteilung, so hat Emile Durkheim bereits formuliert, ist die Grundlage nicht nur moderner Gesellschaften. Erst durch Arbeitsteilung und Kooperation zwischen Individuen sind Gesellschaften überhaupt möglich. Thomas Hobbes kam einige Jahrhunderte vor Emile Durkheim zu demselben Schluss und war überdies der Ansicht, Kooperation basiere auf Vertrauen und Vertrauen müsse durch einen Leviathan, der die Einhaltung von ...

Statistik: SPSS-Tricks II

Statistik: SPSS-Tricks II
Ein Problem, mit dem viele unerfahrene Anwender von SPSS kämpfen, ergibt sich daraus, dass SPSS zwei Arten von Missing Values kennt, solche, die vom Programm selbst vergeben werden und solche, die von Nutzern vergeben werden. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Behandlung durch SPSS. Ein System-Missing-Value zeichnet sich vornehmlich dadurch aus, dass SPSS an ...

Statistics: SPSS trickery

Statistics: SPSS trickery
There is a menu in SPSS, nowadays. You want to do some calculations. Easy. Just click the points in the menu that suit you. However, there is a limit to menu-statistics, because SPSS will allow only a couple of standard transformations via its menu and it will show itself incapable of dealing with some little ...

Ökonomie: Effiziente Märkte

Ökonomie: Effiziente Märkte
Eugene Fama hat schon in den 1970er Jahren seine Hypothese der effizienten Märkte begründet, die letztlich auf die Aussage reduzierbar ist, dass der Preis einer Commodity oder eines Assets, bei Fame vornehmlich der Preis einer Aktie alle Informationen wiederspiegelt, die über dieses Asset vorhanden sind. Die Hypothese hat zwischenzeitlich viel Kritik erfahren und nicht zuletzt ...

Methoden: Die Illusion der Validität

Methoden: Die Illusion der Validität
Daniel Kahneman berichtet in seinem Buch „Thinking, Fast and Slow“ von seinen ersten Ernüchterungen im Hinblick auf die Validität von Beobachtungsdaten und den Ableitungen, die man daraus trifft. In seinem Beispiel ist es die Aufgabe von Kahneman und einem Kollegen, Soldaten, die gemeinsam eine Aufgabe zu lösen haben, dabei zu beobachten und auf Grundlage der ...

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität
Ähnlich wie in der Ökonomie, so gab es auch in der Soziologie eine Diskussion über die richtige Modellierung von Handlungsentscheidungen. Eingebunden war diese Diskussion in das „Mikro-Makro-Problem“, denn Soziologie beschäftigt sich mit der Erklärung sozialer Fakten, also mit Ergebnisse auf der Makro-Ebene, die über Handlungen auf der Mikro-Ebene erklärt werden sollen. Die lange theoretische Tradition ...

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität
Die neoklassische Ökonomie hat mit dem homo oeconomicus den Idealtypen eines rationalen Akteurs geschaffen, der durch optimale Wahlen unter Alternativen, die auf voller Information basieren, seinen Nutzen maximiert. Tversky und Kahneman haben mit ihrer Forschung gezeigt, dass das tatsächliche Verhalten von Menschen, ihre Handlungsentscheidungen, wie sie sagen: zu weit von diesem Idealtypus abweichen, als dass ...