Statistik-Kniffe: Prüfung des Regressionskoeffizienten

Statistik ist der Angsgegner vieler Studenten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Statistik ist auch der Angstgegner vieler Dozenten, wie man daran sehen kann, dass quantitative Verfahren immer mehr durch qualitative Verfahren der Datenerhebung und -interpretation abgelehnt werden.

Dabei ist Statistik kein Hexenwerk, und man kann sich sein Leben durch ein paar Kniffe und Tricks regelmäßig viel leichter machen. Das Problem mit den Kniffen: Sie stehen zumeist nur noch in alten Lehrbüchern und auch dort nur für die erkennbar, die sie erwarten.

Unser heutiger Kniff betrifft die Prüfung eines Regressionskoeffizienten:

“Eine recht brauchbare und dabei sehr leicht zu ermittelnde Faustregel, die Verlässlichkeit der Regressionskoeffizienten zu prüfen, besteht in der Analyse der Standardabweichung des Regressionskoeffizienten.  Subtrahiert man von dem Regressionskoeffizienten die doppelte Standardabweichung, dann erhält man eine Testgröße, die größer als null sein muss, damit der Regressionskoeffizient nicht als unbrauchbar abgelehnt werden muss, und zwar mit einer Vertrauenswahrscheinlichkeit von 0.95. Wählt man die Vertrauenswahrscheinlichkeit von 0.99, dann ist entsprechend die dreifache Standardabweichung zu subtrahieren.”