Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht

Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht
Vor allem für Sozialwissenschaftler ist Statistik immer noch einer der Angstgegner. Formeln, Berechnungen, kaum überschaubare Algorithmen, die bestimmten Analyseverfahren zu Grunde liegen und Probleme damit, wie Ergebnisse zu interpretieren sind, beschreiben, was den Angstgegner im Kern ausmacht. Dabei ist die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung ein Leichtes. Dabei ist der Aufbau und die Logik statischer ...

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz
Bislang herrscht in Management-Theorien eine positive Eindimensionalität: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser, verbessern das Betriebsklima, sind glücklich und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus. Zufriedene Kunden machen kostenlos und per Word-of-Mouth Werbung und vor allem: zufriedene Kunden können zu loyalen Kunden werden, die wiederkommen und gegen Abwerbeversuche der Konkurrenz resistent sind. Eine Sonderausgabe der Human Relations ...

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes
Eine Grundannahme, die mit der Idee freier Märkte und entsprechend auch mit Arbeitsmärkten verbunden ist, lautet: Marktteilnehmer sind keinen Beschränkungen unterworfen. Übertragen auf den Arbeitsmakt heißt das z.B.: Wenn an einem Ort A Arbeitslosigkeit herrscht, und an Ort B ein Überangebot an Arbeit vorhanden ist, dann wird ein Anbieter von Arbeit, der in A lebt, nach ...

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen
Im Gericht spricht man von “circumstantial evidence, wenn eine Verurteilung auf einer indirekten Beweisführung basiert. In den Sozialwissenschaften ergibt sich die Notwendigkeit zu indirekter Beweisführung in der Regel aus Korrelationen, die gefunden werden. Eine solche Korrelation berichten Eugenio Proto und Andrew J. Oswald in einem grauen Papier, das im Institut für Arbeitsforschung in Bonn veröffentlicht wurde. ...

Geschichte: Weniger Kriminalität dank Sprache

Geschichte: Weniger Kriminalität dank Sprache
Der Rückgang von Kriminalität, der über die letzten Jahrhunderte zu beobachten ist, und der vor allem einen Rückgang der Gewaltkriminalität sieht, wird in der Regel dem Erstarken der Nationalstaaten, der Ausarbeitung von Gesetzen und der Übernahme des pönalen Systems durch Staaten und ihre Verwaltungen zugeschrieben. Nicht nur das: Strafverfolgungsbehörden, staatlich finanziert und erhalten, sollen ihren Anteil am ...

Soziologie: Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit ist das, was man im Englischen ein Buzzword nennt. Es schwirrt einem um die Ohren, ist negativ konnotiert und jeder scheint zu wissen, was damit gemeint ist. Hier ein Deutungsversuch: Soziale Ungleichheit bezieht sich auf die ungleiche Ausstattung mit und den ungleichen Zugang zu Ressourcen. Welche Ressourcen? Ein Beitrag von Heather Pringle untersucht ...

BWL: Konfliktmanagement dringend geboten

Konflikte mit Kommunen und Bürgern vor Ort können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Wissenschaftler von der Clark University und der University of Queensland durchgeführt haben. Während sich in Europa der Widerstand gegen z.B. Fracking formiert, haben die Forscher für Unternehmen, die weltweit im Bergbau tätig sind, eine ernüchternde ...

Soziologie: Partnerwahl á la Carte

Partnerwahl und Essgewohnheiten haben viel miteinander gemeinsam. Das behauptet Kristina Durante von der Rutgers Business School auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse. Dabei kommt es auf den Kontext an: Wer einen potentiellen Partner in Isolation antrifft, also nicht bei einer Partner-Vermittlungsagentur beim Blättern durch den Katalog entdeckt, wer zudem “plötzlich” und “unerwartet” auf seinen potentiellen Partner trifft, ...

Entwicklungshilfe: Weltbank baut Toiletten in Indien

Einen Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar hat die Weltbank gerade genehmigt. Damit sollen in Indien, unter der Aufsicht der indischen Regierung, Toiletten gebaut werden. Derzeit haben nach Schätzungen rund 500 Millionen Inder, vornehmlich in ländlichen Gegenden, keine Toiletten. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind erheblich: Diarrhoe und sonstige Erkrankungen des Verdauungstracks sind ...

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistungen

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistungen
Die schulischen Leistungen von Schülern unterscheiden sich zum Teil erheblich zwischen Schulen und Schulorten. Die Daten der PISA-Studie, die ein Süd-Nord-Leistungsgefälle zeigen, geben davon beredtes Zeugnis. In den USA hat sich New York regelmäßig als low-performer unter den Bundesstaaten und im Hinblick auf die schulischen Leistungen der Schüler gezeigt. So war z.B. die Rate der Schulabbrecher mit ...