Ökonomie: Asset Specificity

Ökonomie: Asset Specificity
Die Spezifizität von Assets spielt im Rahmen der Transaktionskostentheorie und für die Frage des Make or Buy eine große Rolle. Die Idee einer Spezifizität von Assets und somit eine Spezifizität, die bei gegebener asymmetrischer Information Möglichkeiten für opportunistisches Verhalten bereitstellt, stammt im Wesentlichen von Oliver Williamson. In seinem 1985 erschienenen Buch “The Economic Institutions of ...

BWL: Franchising

BWL: Franchising
Es ist ziemlich schwierig, eine einheitliche Definition dessen, was unter Franchising verstanden werden soll, in der Literatur zu finden, wenngleich das, was Franchising ausmachen soll, recht einfach zu beschreiben ist: Ein Franchisegeber verkauft ein „franchise“, d.h. Lizenzen, Rechte oder ein Produkt an einen Franchisenehmer und räumt diesem das Recht ein, das „franchise“ zu vermarkten. Caves ...

Ökonomie: Rationale Bubbles

Ökonomie: Rationale Bubbles
Der Alltagsverstand will es so, dass ein Crash, eine Finanzkrise, eine Spekulationsblase das Ergebnis irrationalen Handelns von Akteuren ist, mit denen die Gier durchgegangen ist. Eine Finanzkrise ist entsprechend das Ergebnis unverantwortbarer und vor allem nicht rationaler Entscheidungen, die mit dem Ziel eigener Bereicherung und ohne Rücksicht auf Verluste getroffen wurden. Soweit der Alltagsverstand, wie ...

Ökonomie: Nutzenmaximierung und Altruismus

Ökonomie: Nutzenmaximierung und Altruismus
Die Diskussion ist so alt wie das Model des Homo Oeconomicus, das Modell des Menschen, der Handlungsentscheidungen entlang eines Kalküls, das Kosten, Nutzen und Eintrittswahrscheinlichkeit einer Handlungsalternative berücksichtigt. Altruismus, so die Kritik, also die Hilfe ohne Einnutzen, die Hilfe ohne eigene Interessen, eigenen Gewinn, er werde von diesem Modell nicht erfasst. Zwar könne man argumentieren, ...

Individualistische Sozialwissenschaft

Individualistische Sozialwissenschaft
Es ist heute fast in Vergessenheit geraten, dass es vor einigen Jahrzehnten intensive Debatten darüber gab, wie eine sozialwissenschaftliche Erklärung aussehen muss, welche Fragestellungen Gegenstand sozialwissenschaftlicher Erlkärung ist und welche Phänomene überhaupt durch Sozialwissenschaften erklärt werden können. Der im Folgenden vorgestellte Forschlag einer individualistischen Sozialwissenschaft, den Karl-Dieter Opp 1979 veröffentlicht hat, ist als Grundlegung in ...

Ökonomie: Wohlfahrtsstaaten

Ökonomie: Wohlfahrtsstaaten
Alle modernen Demokratien sind gleichzeitig Wohlfahrtsstaaten. Dass Wohlfahrtsstaaten einen positiven Effekt für ihre Bevölkerung haben, gilt als gegeben. Dass Wohlfahrtsstaaten weitgehend kokurrenzlos sind, ist fast schon Aussage, der man nur widersprechen kann, wenn man als Häretiker gelten will. James Bartholomew macht sich nichts aus Bezeichnungen wie “Häretiker”. Er analysiert und kritisiert Wohlfahrtsstaaten, zeichnet Entwicklungen und ...

Ökonomie: Anti-Fragile

Ökonomie: Anti-Fragile
Im angelsächsischen Ausland macht derzeit Nassim Nicholas Taleb Furore mit seiner Idee, dass man Chaos nicht beherrschen kann, auch statistisch nicht. Statt dessen, so Taleb, sei es besser, das Chaos so zu strukturieren, dass man gelegentlich auftretenden, unvorhersehbare Ereignisse, die er Black Swan Ereignisse nennt, Ereignisse wie z.B. die Finanzkrise der Jahre 2008ff, nicht den ...

Sozialpsychologie: Kooperation

Sozialpsychologie: Kooperation
Ende der 1970er Jahre hatte Robert Axelrod die Idee, ein Computerturnier zu veranstalten. Teilnehmer waren Computerprogramme, deren Aufgabe darin bestand, zu kooperieren oder nicht zu kooperieren. Da Kooperation eine Interaktion zwischen mindestens zwei Menschen ist, ging es letztlich darum, die Bedingungen einer erfolgreichen Kooperation in Abhängigkeit von Reaktionen des Gegenüber zu bestimmen. Das Turnier hatte ...

Ökonomie: Entscheidungsmodelle

Ökonomie: Entscheidungsmodelle
Akteure handeln rational. Sie maximieren ihren Nutzen. Sie versuchen jedenfalls, mit ihren Handlungen ihren Nutzen zu maximieren. Aber: Welche Rationalität ist die richtige, um das Handeln von Akteuren vorherzusagen? Das, was Max Weber die objektive Richtigkeitsrationalität genannt hat oder das, was Herbert Simon “bounded rationality” genannt hat? Die Antwort auf diese Frage hängt mit dem ...

Ökonomie: Monopol

Ökonomie: Monopol
Von Monopolisten und Monopolen ist häufig dann die Rede, wenn argumentiert werden soll, dass bestimmte Marktteilnehmer über zu viel Marktmacht verfügen. Die Frage, was denn ein Monopol ist und wodurch es sich auszeichnet, wird dabei normativ, nicht deskriptiv beantwortet. Ersteres führt dazu, dass Unternehmen in das Blickfeld geraten, letzteres dazu, dass Staaten, deren Leistungen wohl ...