Finanzwissenschaft: ESG-Investment kommt bei Shareholdern nicht an

Finanzwissenschaft: ESG-Investment kommt bei Shareholdern nicht an
ESG-Investment, also Investitionen in ökologische, soziale oder governance Projekte, finden bei Aktienbesitzern keinen Anklang. Das zeigt die Forschung von Tracie Woidtke, die ihre Ergebnisse gerade am Manhatten Institute vorgetragen hat. Demnach besteht ein negativer Zusammenhang zwischen Investitionen von Unternehmen in das, was unter dem Stichwort Corporal Social Responsibility diskutiert wird, und dem Firmenwert. Ob die Investitionen die Ursache ...

Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht

Statistik und empirische Sozialforschung leicht gemacht
Vor allem für Sozialwissenschaftler ist Statistik immer noch einer der Angstgegner. Formeln, Berechnungen, kaum überschaubare Algorithmen, die bestimmten Analyseverfahren zu Grunde liegen und Probleme damit, wie Ergebnisse zu interpretieren sind, beschreiben, was den Angstgegner im Kern ausmacht. Dabei ist die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung ein Leichtes. Dabei ist der Aufbau und die Logik statischer ...

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz
Bislang herrscht in Management-Theorien eine positive Eindimensionalität: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser, verbessern das Betriebsklima, sind glücklich und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus. Zufriedene Kunden machen kostenlos und per Word-of-Mouth Werbung und vor allem: zufriedene Kunden können zu loyalen Kunden werden, die wiederkommen und gegen Abwerbeversuche der Konkurrenz resistent sind. Eine Sonderausgabe der Human Relations ...

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes

Ökonomie: Anreize zur Aufnahme eines Arbeitsplatzes
Eine Grundannahme, die mit der Idee freier Märkte und entsprechend auch mit Arbeitsmärkten verbunden ist, lautet: Marktteilnehmer sind keinen Beschränkungen unterworfen. Übertragen auf den Arbeitsmakt heißt das z.B.: Wenn an einem Ort A Arbeitslosigkeit herrscht, und an Ort B ein Überangebot an Arbeit vorhanden ist, dann wird ein Anbieter von Arbeit, der in A lebt, nach ...

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen
Im Gericht spricht man von “circumstantial evidence, wenn eine Verurteilung auf einer indirekten Beweisführung basiert. In den Sozialwissenschaften ergibt sich die Notwendigkeit zu indirekter Beweisführung in der Regel aus Korrelationen, die gefunden werden. Eine solche Korrelation berichten Eugenio Proto und Andrew J. Oswald in einem grauen Papier, das im Institut für Arbeitsforschung in Bonn veröffentlicht wurde. ...

Geschichte: Weniger Kriminalität dank Sprache

Geschichte: Weniger Kriminalität dank Sprache
Der Rückgang von Kriminalität, der über die letzten Jahrhunderte zu beobachten ist, und der vor allem einen Rückgang der Gewaltkriminalität sieht, wird in der Regel dem Erstarken der Nationalstaaten, der Ausarbeitung von Gesetzen und der Übernahme des pönalen Systems durch Staaten und ihre Verwaltungen zugeschrieben. Nicht nur das: Strafverfolgungsbehörden, staatlich finanziert und erhalten, sollen ihren Anteil am ...

Soziologie: Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit ist das, was man im Englischen ein Buzzword nennt. Es schwirrt einem um die Ohren, ist negativ konnotiert und jeder scheint zu wissen, was damit gemeint ist. Hier ein Deutungsversuch: Soziale Ungleichheit bezieht sich auf die ungleiche Ausstattung mit und den ungleichen Zugang zu Ressourcen. Welche Ressourcen? Ein Beitrag von Heather Pringle untersucht ...

BWL: Konfliktmanagement dringend geboten

Konflikte mit Kommunen und Bürgern vor Ort können Unternehmen teuer zu stehen kommen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Wissenschaftler von der Clark University und der University of Queensland durchgeführt haben. Während sich in Europa der Widerstand gegen z.B. Fracking formiert, haben die Forscher für Unternehmen, die weltweit im Bergbau tätig sind, eine ernüchternde ...

Soziologie: Partnerwahl á la Carte

Partnerwahl und Essgewohnheiten haben viel miteinander gemeinsam. Das behauptet Kristina Durante von der Rutgers Business School auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse. Dabei kommt es auf den Kontext an: Wer einen potentiellen Partner in Isolation antrifft, also nicht bei einer Partner-Vermittlungsagentur beim Blättern durch den Katalog entdeckt, wer zudem “plötzlich” und “unerwartet” auf seinen potentiellen Partner trifft, ...

Soziologie: All you can eat

or more than you can stomach… Da sage noch einer, es wäre nicht möglich, das Rad mehrfach zu erfinden, auch Jahrtausende, nachdem es zum ersten Mal gerollt ist. Brian Wansink, Ph.D. an der Dyson School of Applied Economics and Management an der Cornell Universität hat es gerade getan, das Rad neu erfunden. 139 Esser wurden ...