Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien
Viele, die sich heute von qualitativen Methoden einen empirischen Touch in ihrer Arbeit erhoffen, ist nicht oder nicht mehr klar, dass es normalerweise zur Anwendung einer qualitativen Methode gehört, die Güte der eigenen Analyse zu prüfen. Mayring behandelt die entsprechenden Möglichkeiten, die Güte der eigenen qualitativen Inhaltsanalyse zu bestimmen auf den Seiten 109 bis 115 ...

Qualitative Sozialforschung: Grounded Theory und Vergleichsgruppen

Qualitative Sozialforschung: Grounded Theory und Vergleichsgruppen
Im Zentrum der Grounded Theory als Methode zur Auswertung qualitativen Materials steht der Vergleich. Durch den ständigen Vergleich z.B. verschiedener Interviews und deren Bezug auf bereits gefundene Ergebnisse soll es möglich sein, schrittweise zu allgemeinen Aussagen fortzuschreiten. Die Frage, wie dieser Vergleich von Statten gehen soll und wie die Gruppen ausgewählt werden, die einem Vergleich ...

Qualitative Sozialforschung: Die Sprache der Messung

Qualitative Sozialforschung: Die Sprache der Messung
Qualitative Sozialforschung hat zuweilen etwas willkürliches und manche, die sie betreiben, sind offenkundig der Ansicht, dass “anything goes”, wenn es zur qualitativen Sozialforschung kommt. Dann brauche man keine Regeln, keine Methode, keine Theorie der Datenerhebung und keine Diskussion der Frage, wie man eigentlich im Rahmen qualitativer SOzialforschung mißt. Diese Forstellungen stehen in einem drastischen Gegensatz ...

Statistik: Die Kaplan-Meier Erfolgsstory

Statistik: Die Kaplan-Meier Erfolgsstory
Der am häufigsten zitierte Fachzeitschriftenaufsatz aus dem Bereich der Statistik: Kaplans und Meiers „Nonparametric Estimation from Incomplete Observations” Nach einer Analyse von Thomas P. Ryan und William H. Woodall (2005) war der Aufsatz mit dem Titel „Nonparametric Estimation from Incomplete Observations“, das von Edward L. Kaplan und Paul Meier im Jahr 1958 im Journal of ...

Empirische Sozialforschung: Indikatoren

Empirische Sozialforschung: Indikatoren
Die meisten Konzepte, die sich in den Sozialwissenschaften finden, Rechtsextremismus, Ungleichheit, Gerechtigkeit, Rassismus kann man nicht direkt beobachten. Sie sind latente Konstrukte, die  über beobachtbare Indikatoren gemessen werden müssen. Entsprechend ist eine Messung immer nur so gut, wie der Indikator, der dafür benutzt wurde. Eines der wenigen Lehrbücher zu den Methoden der empirischen Sozialforschung, in ...

Empirische Sozialforschung: Repräsentativität durch Zufallsauswahl

Empirische Sozialforschung: Repräsentativität durch Zufallsauswahl
Das Konzept der Repräsentativität geistert immer dann durch die Medien, wenn die Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts thematisiert wird. Letztere reklamieren in der Regel für ihre Ergebnisse Repräsentativität. Doch wann liegt, technisch besehen, Repräsentativität vor? Was sind ihre Voraussetzungen und warum kann Repräsentativität nur durch eine Zufallsauswahl sichergestellt werden? Helmut Kromrey hat die Antwort: “Für Wahrscheinlichkeitsauswahlen (im ...

Das Ziel von Wissenschaft: Die Erklärung der Realität

Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Was Wissenschaftler tun und tun sollen, ist auf ein Ziel gerichtet, nämlich das Ziel, befriedigende Erklärungen über Geschehnisse in der Realität, Objekte der Realität oder deren Strukturen zu produzieren. Welche Kriterien eine befriedigende Erklärung erfüllen muss, das hat Karl Raimung Popper in seinem Aufsatz “Die Zielsetzung der Erfahrungswissenschaft” dargestellt: “Mit einer ...

Empirische Sozialforschung: Aufgaben qualitativer Inhaltsanalyse

In den letzten Jahren hat die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Datenauswertung eine immer weitere Verbreitung gefunden. Die Verbreitung ist jedoch einzig darauf zurückzuführen, dass die qualitative Inhaltsanalyse genutzt wird, um Textmaterial zu reduzieren und daraus induktiv Informationen zu gewinnen, die der Forscher zuvor nicht hatte. Die qualitative Inhaltsanalyse hat jedoch mehr zu bieten. Ein Blick ...

Grundlagen der empirischen Sozialforschung: Die nominelle und die operationelle Definition von Begriffen

Schaut man in eine beliebige Zeitung oder Zeitschrift, so stellt man schnell fest, dass es zu jedem beliebigen Thema und jedem beliebigen Zusammenhang Studien, ja, eine regelrechte „Studieninflation“, gibt. Man gewinnt den Eindruck, dass empirische Sozialforschung einfach ist und jeder einfach einmal eine Befragung zu einem Thema oder einem Zusammenhang, das/der ihn interessiert, durchführen kann. ...

Empirische Sozialforschung: Grundlagen

Empirische Sozialforschung: Grundlagen
Zuweilen wird vergessen, dass empirische Sozialforschung kein Selbstzweck und auch keine Beschäftigungstherapie ist, sondern der Gewinnung von Erkenntnis dient. Dies kann explorativ erfolgen, wenn Daten erhoben werden, um sich überhaupt einen Eindruck von einem Feld machen zu können, oder konfirmatorisch, wenn das Ziel darin besteht, Vorstellungen, die man sich z.B. über ein soziales Phänomen macht, ...