Psychologie: Arbeit macht glücklich

jedenfalls Freiberufler. Das haben Stephen Wood von der University of Leicester und George Michaelides von Birbeck University of London herausgefunden. Über sechs Monate haben sie 48 Freiberufler begleitet und ihnen jede Woche einen Fragebogen vorgelegt, in dem die Freiberufler eine Reihe von Angaben zu ihrer Arbeit, Arbeitslast, zu Freizeit und Familie machen sollten. Das Ergebnis: Je mehr ...

Psychologie: Slacktivists sind besondere Mitläufer

Ein Slacktivist, das ist ein Armchair-Aktivist, der mit Mausclick und Sharingbutton am sozialen Leben teilnimmt. Er ist Mitglied von Protestbewegungen ohne tatsächlich etwas vor Ort zu tun. Er agitiert gegen Unternehmen ohne die Werkstore zu blockieren, und er ist ein Franzose, färbt sich das Facebook-Ikon in den Farben der Trikolore. Slackivist ist kein positiver Begriff. Tatsächlich ...

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistung

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistung
Die schulischen Leistungen von Schülern unterscheiden sich zum Teil erheblich zwischen Schulen und Schulorten. Die Daten der PISA-Studie, die ein Süd-Nord-Leistungsgefälle zeigen, geben davon beredtes Zeugnis. In den USA hat sich New York regelmäßig als low-performer unter den Bundesstaaten und im Hinblick auf die schulischen Leistungen der Schüler gezeigt. So war z.B. die Rate der Schulabbrecher mit ...

Politikberatung: Akzeptanz von Steuererhöhungen

Politikberatung: Akzeptanz von Steuererhöhungen
Wissenschaft wird nicht erst seit Thaler und Sunstein das Nudgen erfunden haben, immer mehr zu Politikberatung mit dem Zweck, Politiker darin zu beraten, wie sie Bürger und Wähler von bestimmten Notwendigkeiten, die als unausweichlich angesehen werden oder bestimmten Politiken, die mit Einschnitten verbunden sind, überzeugen können. Stan Kaplowitz und Aaron M. McCright sind im Business ...

Management: Der perverse Halo-Effekt

“Perverse halo is extensive. It occurs for nameplates within the same brand across segments and across brands within segments. It is strongest between brands of the same country. Perverse halo is asymmetric, being stronger from a dominant brand to a less dominant brand than vice versa. Apology advertising about recalls has harmful effects on both ...

Empirische Sozialforschung: Quantitative Befragung

Man glaubt es kaum, aber es gibt eine Methodologie der Befragung. Schon 1975 hat Kurt Holm eine Publikation mit dem Titel “Die Befragung” herausgegeben. Darin wird u.a. analysiert und argumentiert, wie man im Rahmen einer quantitativen Befragung korrekt Fragen formuliert, ohne den Befragten die Antwort in den Mund zu legen und ohne die Menge der Antwortalternativen so zu ...

Psychologie: Arroganz zahlt sich aus

Auf den ersten Blick ist das Ergebnis, das Benjamin R. Meagher und seine Mitstreiter gerade im Journal of Research in Personality veröffentlicht haben, überraschend: Intellektuelle Arroganz zahlt sich in besseren Noten bei Studenten aus. Dabei hatten die Autoren erwartet, dass sich intellektuelle Zurückhaltung in besseren Noten niederschlägt. Intellektuelle Arroganz haben die Autoren u.a. als  “Engstirnigkeit” und ...

Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren leicht gemacht

Es mag sein, dass ich in dieser Hinsicht eigen bin, aber ich habe das Zitieren noch von der Pike auf gelernt. Hans-Joachim Haubold, Universitätsbibliothekar in Mannheim, hat mich und meine Kommilitonen gequält. Aber die Quälerei hat sich gelohnt. Keiner derjenigen, die durch die Hauboldsche Zitierkaderschmiede gegangen sind, hat sich hinterher getraut, gegen das Erlernte zu ...

Marketing: Viel Schulden, wenig Kundenzufriedenheit

“From Finance to Marketing: The Impact of Financial Leverage on Customer Satisfaction”, so ist ein Beitrag überschrieben, den Ashwin Malshe und Manoj K. Agarwal im Journal of Marketing veröffentlicht haben. Der Beitrag breitet auf 17 Seiten eine doch recht einfache Nachricht aus: Je mehr Schulden ein Unternehmen hat, desto unzufriedener sind die Kunden. Der Zusammenhang ...

Handlungstheorie: Bruch mit Routinen ist nützlich

Ausgerechnet ein Tube Streik, also ein Streik der Fahrer der Londoner U-Bahn hat sich positiv auf die britische Ökonomie ausgewirkt. Das haben Forscher von den Universitäten Cambridge und Oxford herausgefunden. Die Forscher haben die Fahrroutinen von Pendlern erforscht, wie sie sich vor und nach dem Tube-Streik dargestellt haben (Im Vereinigten Königreich ist dies auf Grundlage ...