BWL: Employer Branding

Employer Branding, so wurde in der Einleitung bereits ausgeführt, zielt darauf, ein Unternehmen am Arbeitsmarkt als Marke zu positionieren, und zwar so, dass das entsprechende Unternehmen mit einem bestimmten Profil als Arbeitgeber verbunden wird und zum Arbeitgeber wird, bei dem „man gerne arbeitet und arbeiten würde“. Hier enden die Ziele des Employer Branding jedoch nicht, ...

Pädagogik: Demokratie und Erziehung

Derzeit wird an deutschen Schulen versucht, Werte und Normen, früher hätte man gesagt, moralische Bildung in einer Weise einzuüben, wie man das kleine Einmaleins einübt: technisch und auf die Vermittlung von Beschränkt. Dass damit ein Paradox formuliert ist, das Ratio und Moral zur Dichotomie erklärt, hat John Dewey schon 1916 in seinem Buch “Democracy and Education” ausgeführt: ...

Philosophie: Alte Griechen und Demokratie

Zu Zeiten von Platon und Aristoteles war die Demokratie eine neue Regierungsform, die u.a. von Platon und Aristoteles als “Herrschaft der Armen” oder “Pöbelherrschaft”[1] bezeichnet wurde, wie man in Heft 284 der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Informationen zur Politischen Bildung nachlesen kann. Demokratie, so steht im selben Heft zu lesen, heiße „Mehrheitsherrschaft“. ...

Das Ziel von Wissenschaft: Die Erklärung der Realität

Wissenschaft ist kein Selbstzweck. Was Wissenschaftler tun und tun sollen, ist auf ein Ziel gerichtet, nämlich das Ziel, befriedigende Erklärungen über Geschehnisse in der Realität, Objekte der Realität oder deren Strukturen zu produzieren. Welche Kriterien eine befriedigende Erklärung erfüllen muss, das hat Karl Raimung Popper in seinem Aufsatz “Die Zielsetzung der Erfahrungswissenschaft” dargestellt: “Mit einer ...

Germanistik: Schichtspezifische Sprache

Von Basil Bernstein stammt die Idee, dass Sprache bzw. Sprachfähigkeit und der vorhandene Sprachfundus als eine Funktion der sozialen Schicht, in der ein Sprecher aufgewachsen ist, erklären lassen. Die Unterscheidung, die den Ausgangspunkt für Bernstein darstellt, ist recht eingängig: Sprache ist für ihn durch das Gesamt der grammatikalischen Regeln und der Syntax, beides bezeichnet er als Struktur ...

BWL: Leadership – transaktional und transformational

Die letzten Jahrzehnte haben eine Explosion der Literatur zum Führungsstil, zum Leadership gesehen. Die Explosion geht mit einer großen Zahl neuer Führungsstile einher, vom supportive Leadership bis zum narcissistic Leadership. Grundlegend für alle Führungsstile ist jedoch eine Dichotomie, die Burns schon sehr früh für transaktionale und transformationale Führung beschrieben hat: Nach Ansicht von Burns gilt für ...

Finance: Exchange Traded Funds (ETFs)

„Exchange-traded funds (ETFs) are investment funds that trade like stocks. Cheap, flexible and tax friendly, they allow investment of any size in a myriad of different portfolios of equities, bonds and even real estate in the United States and across the globe” (Wiandt & McClatchy, 2001: 1). Die Systematik hinter einem ETF lässt sich wie ...

BWL: BPR [Business Process Re-engineering]

BWL: BPR [Business Process Re-engineering]
Business Process Re-engineering wird von Hammer und Champy definiert als „the fundamental rethinking and radical redesign of business processes to achieve dramatic improvements in critical, contemporary measures of performance, such as cost, quality, service, and speed“ (Hammer & Champy, 1993: 24). Letztlich geht es beim BPR darum, einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, wie ein ...

Empirische Sozialforschung: Aufgaben qualitativer Inhaltsanalyse

In den letzten Jahren hat die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Datenauswertung eine immer weitere Verbreitung gefunden. Die Verbreitung ist jedoch einzig darauf zurückzuführen, dass die qualitative Inhaltsanalyse genutzt wird, um Textmaterial zu reduzieren und daraus induktiv Informationen zu gewinnen, die der Forscher zuvor nicht hatte. Die qualitative Inhaltsanalyse hat jedoch mehr zu bieten. Ein Blick ...

Kriminologie: Delinquenz als erlerntes Verhalten

Die Frage, warum sich Menschen kriminell (delinquent) verhalten, beschäftigt Sozialwissenschaftler seit Jahrhunderten. Eine der Antworten, die – obwohl schon mehrere Jahrzehnte alt – immer noch aktuell ist, ist die Theorie der Differentiellen Assoziation von Edwin Sutherland. Sutherland ist der Ansicht, dass delinquentes Verhalten erlerntes Verhalten ist. Seine Lerntheorie des delinquenten Verhaltens fasst er in neun ...