Soziologie: Zur Erklärung menschlichen Verhaltens

Soziologie: Zur Erklärung menschlichen Verhaltens
Auch wenn der Gegenstand der Soziologie darin besteht, soziale Fakten, die zumeist auf einer Makroebene zu finden sind, zu erklären, so ist doch menschliches Verhalten, auf die die entsprechenden sozialen Fakten zurückführbar sind oder aus dem sie doch auf die ein oder andere Weise entstehen, die Grundlage der meisten soziologischen Theorien. Ein Soziologe, der sich ...

Soziologie: Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit ist das, was man im Englischen ein Buzzword nennt. Es schwirrt einem um die Ohren, ist negativ konnotiert und jeder scheint zu wissen, was damit gemeint ist. Hier ein Deutungsversuch: Soziale Ungleichheit bezieht sich auf die ungleiche Ausstattung mit und den ungleichen Zugang zu Ressourcen. Welche Ressourcen? Ein Beitrag von Heather Pringle untersucht ...

Soziologie: All you can EAT

or more than you can stomach… Da sage noch einer, es wäre nicht möglich, das Rad mehrfach zu erfinden, auch Jahrtausende, nachdem es zum ersten Mal gerollt ist. Brian Wansink, Ph.D. an der Dyson School of Applied Economics and Management an der Cornell Universität hat es gerade getan, das Rad neu erfunden. 139 Esser wurden ...

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistung

Bildungssoziologie: Schließung schlechter Schulen verbessert Schülerleistung
Die schulischen Leistungen von Schülern unterscheiden sich zum Teil erheblich zwischen Schulen und Schulorten. Die Daten der PISA-Studie, die ein Süd-Nord-Leistungsgefälle zeigen, geben davon beredtes Zeugnis. In den USA hat sich New York regelmäßig als low-performer unter den Bundesstaaten und im Hinblick auf die schulischen Leistungen der Schüler gezeigt. So war z.B. die Rate der Schulabbrecher mit ...

Bildungsforschung: Erfahrung macht den Unterschied

Arbeit hat noch niemandem geschadet, so lautet ein Sprichwort, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Nicht nur schadet Arbeit nicht, Arbeit wirkt sich positiv aus, und zwar auf die Schulnoten. Das hat ein Wissenschaftler an der Stanford University herausgefunden.  Jacob Leos-Urbel hat Schüler untersucht, die in den Sommerferien jobben, ein in den USA weit verbreitetes Phänomen. 200.000 ...

Qualitative Sozialforschung: Was tun mit den Daten?

Die qualitative Sozialforschung boomt. Experteninterview, Tiefeninterview, Fokus-Gruppen, narrative Interviews, sie alle werden geführt, von vielen geführt und aufgezeichnet werden sie, auf Tonband, Video, DVD, damit die Befragung auch dokumentiert wird. Und dann? Was macht man mit den vielen Seiten Text der transkribierten Fassung des Tonband-Interviews? Was mit dem langen Video und der so vielseitigen Transkription? Wie wertet man ...

Statistik und empirische Sozialforschung

Vor allem für Sozialwissenschaftler ist Statistik immer noch einer der Angstgegner. Formeln, Berechnungen, kaum überschaubare Algorithmen, die bestimmten Analyseverfahren zu Grunde liegen und Probleme damit, wie Ergebnisse zu interpretieren sind, beschreiben, was den Angstgegner im Kern ausmacht. Dabei ist die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung ein Leichtes. Dabei ist der Aufbau und die Logik statischer ...

Sozialpsychologie des Aberglaubens

Freitag, der 13., das ist ein Datum, das bei einer Reihe von Menschen ein gewisses Unbehagen weckt. Dabei kann der Freitag ebenso wenig dafür, dass er ein Freitag ist, wie die 13 etwas dafür kann, dass sie als Unglückzahl angesehen wird. Tatsächlich ist die Verbindung von Freitag und 13 neueren Datums. Wie Rebecca Borah von der University ...

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen

Sozialwissenschaften: Das Happiness Gen
Im Gericht spricht man von “circumstantial evidence, wenn eine Verurteilung auf einer indirekten Beweisführung basiert. In den Sozialwissenschaften ergibt sich die Notwendigkeit zu indirekter Beweisführung in der Regel aus Korrelationen, die gefunden werden. Eine solche Korrelation berichten Eugenio Proto und Andrew J. Oswald in einem grauen Papier, das im Institut für Arbeitsforschung in Bonn veröffentlicht wurde. ...

Soziologie: Partnerwahl á la Carte

Partnerwahl und Essgewohnheiten haben viel miteinander gemeinsam. Das behauptet Kristina Durante von der Rutgers Business School auf Grundlage ihrer Forschungsergebnisse. Dabei kommt es auf den Kontext an: Wer einen potentiellen Partner in Isolation antrifft, also nicht bei einer Partner-Vermittlungsagentur beim Blättern durch den Katalog entdeckt, wer zudem “plötzlich” und “unerwartet” auf seinen potentiellen Partner trifft, ...