Management: Charismatische Führung

Kaum etwas hat die Managementlehre in so großer Vielfalt hervorgebracht, wie Führungsstile. Transformative, transaktionale, unterstützende, partizipative, charismatische, paternalistische Führungsstile, die Liste kann fast endlos fortgesetzt werden. Einer der neuesten Führungsstile am Managementhimmel ist der charismatische Führungsstil, der neuerdings in zwei Varianten beschrieben wird: Obviously, charismatic leadership rests on a problematic relationship between leader and follower. ...

Ökonomie: Intertemporale Konsumentenentscheidungen

Die Vorhersage von Konsumentenentscheidungen oder deren Modellierung basiert bekanntlich auf Präferenzen. Nun stellt sich die Frage, ob und wenn ja, wie und aus welchem Grund sich Präferenzen zwischen zwei Zeitpunkten verändern können, anders formuliert, wenn ein Konsument zum Zeitpunkt t0 eine Präferenz für ein blaues t-Shirt hat, hat er dann zum Zeitpunkt t1 dieselbe Präferenz ...

VWL: Becker gegen die Währungsunion

VWL: Becker gegen die Währungsunion
Als vor Jahrzehnten Pläne der EU, damals noch die Europäische Gemeinschaft, bekannt wurden, eine gemeinsame Währung zu schaffen, war Gary Becker eine der lautesten Stimmen, die davor gewarnt haben. Sein Hauptargument war dabei keines, das auf die Probleme, die sich mit einer optimum currency area verbinden, gezielt hat, sondern eines, das die Opportunitätskosten betont hat, ...

BWL: Arbeitszufriedenheit / Mitarbeiterzufriedenheit

Eine beeindruckende Zahl von deutschen Publikationen widmet sich dem Konzept der Mitarbeiterzufriedenheit.[1] Das große Interesse an der Zufriedenheit der Mitarbeiter wird aus einer Reihe von Wohltaten gespeist, die vom zufriedenen Mitarbeiter ausgehen, darunter geringere Fehlzeiten und Produktionskosten,[2] ein höheres „organizational commitment“,[3] höhere Kundenzufriedenheit[4] und höhere Effizienz im Unternehmen.[5] Gerade in Zeiten, in denen ein intensiver ...

BWL: Employer Branding

Employer Branding, so wurde in der Einleitung bereits ausgeführt, zielt darauf, ein Unternehmen am Arbeitsmarkt als Marke zu positionieren, und zwar so, dass das entsprechende Unternehmen mit einem bestimmten Profil als Arbeitgeber verbunden wird und zum Arbeitgeber wird, bei dem „man gerne arbeitet und arbeiten würde“. Hier enden die Ziele des Employer Branding jedoch nicht, ...

BWL: Leadership – transaktional und transformational

Die letzten Jahrzehnte haben eine Explosion der Literatur zum Führungsstil, zum Leadership gesehen. Die Explosion geht mit einer großen Zahl neuer Führungsstile einher, vom supportive Leadership bis zum narcissistic Leadership. Grundlegend für alle Führungsstile ist jedoch eine Dichotomie, die Burns schon sehr früh für transaktionale und transformationale Führung beschrieben hat: Nach Ansicht von Burns gilt für ...

BWL: BPR [Business Process Re-engineering]

BWL: BPR [Business Process Re-engineering]
Business Process Re-engineering wird von Hammer und Champy definiert als „the fundamental rethinking and radical redesign of business processes to achieve dramatic improvements in critical, contemporary measures of performance, such as cost, quality, service, and speed“ (Hammer & Champy, 1993: 24). Letztlich geht es beim BPR darum, einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, wie ein ...

BWL: Balanced Scorcard

Die Methoden, die ersonnen wurden, um die Effizienz eines Unternehmens zu verbessern, sind Legion. Eine davon ist die Balanced Scorecard, die Kaplan und Norten in den 1990er Jahren entwickelt haben. Die Basis der Balanced Scorecard wird dabei von Kennzahlen gebildet, die unternehmerische Ziele und Prozesse abbilden sollen. Bestimmt werden die Kennzahlen vor dem Hintergrund der vier Perspektiven, ...

Controlling: Wissensbilanz

Da wir derzeit in einer Wissensgesellschaft leben, wie viele Betriebswrite denken, liegt nichts näher, als den Bestand an Wissen, das in einem Unternehmen vorhanden ist, in einer Bilanz zu sammeln, denn Wissen ist ein intangible asset, von dem angenommen wird, dass es positive Effekte auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens hat. “Funktionen und Nutzen der Wissensbilanz: ...

VWL: Klassischer Wirtschaftsliberalismus

Die Bedeutung von Begriffen geht im politischen Diskurs öfter einmal verloren. Der Diskurs wird dann zu einem Schlagabtausch, in dessen Verlauf sich die Kontrahenten Begriffe an den Kopf werfen, ohne dass sie oder ihre Zuhörer die Bedeutung der Begriffe darlegen könnten. Deshalb: Wirtschaftsliberalismus “Die Wirtschaftsordnung des klassischen Wirtschaftsliberalismus entsprach in ihren Anfängen dem marktwirtschaftlichen Modell ...