Statistik: A priori oder a posteriori Vergleiche?

Statistik: A priori oder a posteriori Vergleiche?
Im Rahmen von z.B. Varianzanalysen wird zwischen a priori und a posteriori Vergleichen unterschieden. Was es damit auf sich hat, erklärt Jürgen Bortz in anschaulicher Weise. Bevor wir seine Erklärung wiedergeben, soll darauf hingewiesen werden, dass sich a priori bzw. a posteriori generell auf die Frage, mit welchen Erwartungen an eine Analyse herangegangen wurde und ...

BWL: Dynamic Capabilities

BWL: Dynamic Capabilities
Die Menge der Arbeiten aus dem Bereich der Managementlehre, die auf “high velocity” environments verweisen, die Unternehmen dazu zwingen, ihre Strategie und subsidiär ihre Prozesse auf ständigen Wandel und vor allem ständige Anpassung an den vorhandenen Wandel abzustimmen, wird immer größer. Einer der am häufigsten zitierten Ansätze aus dem Bereich des Managements ist dabei der ...

Pädagogik: Soziales Kapital

Pädagogik: Soziales Kapital
Der Begriff des Sozialen Kapitals geht auf James S. Coleman zurück, einen Ökonomen. Entsprechend beschreibt soziales Kapital die Kapitalien, die aus sozialen Beziehungen gewonnen werden können. Von dieser eng begrenzten Bedeutung aus hat der Begriff ein reges Eigenleben entwickelt und ist in einer Vielzahl von Disziplinen der Sozialwissenschaften zur festen Größe geworden. Entsprechend ist er ...

Soziologie: Soziale Rolle

Soziologie: Soziale Rolle
Ralf Dahrendorf hat mit seinem 1958 veröffentlichten Buch „Homo Sociologicus“ das Konzept der sozialen Rolle in Deutschland eingeführt. Dahrendorf vertritt darin eine Auffassung, die Wiswede (1997: 181) als funktionalistische Perspektive ansieht: Soziale Rollen sind an der Schnittstelle zwischen Individuum und Gesellschaft und haben drei konstituierende Elemente: „(1) Soziale Rollen sind gleich Positionen quasi-objektive vom Einzelnen ...

Zeitgeschichte: Anti-Liberalismus

Zeitgeschichte: Anti-Liberalismus
Liberalismus gibt es in einer politischen und in einer ökonomischen Variante. Politischer Liberalismus ist am Individuum ausgerichtet und verlangt Willens-, Meinungs- und Handlungsfreiheit. Ökonomischer Liberalismus überträgt die menschlichen Freiheiten auf die Ebene wirtschaftlicher Handlungen und verlangt ein Umfeld, das frei von Eingriffen, Zwängen und Regulationen ist, um auf diese Weise, einen freien Tausch zu gewährleisten. ...

Soziologie: Gewachsene und hergestellte Professionalisierung

Soziologie: Gewachsene und hergestellte Professionalisierung
Wilenskys Modell der Prefessionalisierung und emprische Befunde für Deutschland und das Vereinigte Königreich Aus dem Jahr 1964 stammt ein Aufsatz von Harold L. Wilensky, der sehr bekannt geworden ist und in den Sozialwissenschaften als ein Klassiker gilt, nämlich Wilenskys Aufsatz über „The Professionalisation of Everyone“. In diesem Aufsatz berichtete Wilensky über die Ergebnisse, die seine ...

Pädagogik: Bildung und ihr Ziel

Pädagogik: Bildung und ihr Ziel
Es soll Menschen geben, die der Ansicht sind, Bildung sei das, was man mit einem Bildungszertifikat, also dadurch, dass man 10 oder 13 Jahre an einer Schule abgesessen hat oder darüber hinaus noch einen akademischen Abschluss erworben hat, nachweisen kann. Bildung sei somit die geronnene Bildungserziehung, stelle sich, dadurch, dass der zu Bildende sich dem ...

Ökonomie: Viel Regierung = viel Korruption

Ökonomie: Viel Regierung = viel Korruption
Korruption wird, seit es Transparency International gibt, als Problem von Entwicklungsländern angesehen, das in westlichen Industrienationen selten bis kaum vorzufinden ist. Dass dem so ist, liegt an der Definition von Korruption, die Transparency International verwendet und der Art und Weise, in der Korruption gemessen wird. Nimmt man ökonomische Gewissheiten zum Ausgangspunkt, dann kann Korruption in ...

Politikwissenschaft: Demokratisierung

Politikwissenschaft: Demokratisierung
Wer liest heute noch in Wörterbüchern? Vermutlich nicht mehr viele. Die Möglichkeit, sich online schnell zu Themen zu informieren und sich entsprechend kundig zu machen, hat den Griff ins Regal und das Schmökern in alten Büchern weitgehend abgelöst. Dabei ist es zuweilen überraschen, was man in Wörterbücher, z.B. dem Wörterbuch der Soziologie an Erklärungen für ...

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien
Viele, die sich heute von qualitativen Methoden einen empirischen Touch in ihrer Arbeit erhoffen, ist nicht oder nicht mehr klar, dass es normalerweise zur Anwendung einer qualitativen Methode gehört, die Güte der eigenen Analyse zu prüfen. Mayring behandelt die entsprechenden Möglichkeiten, die Güte der eigenen qualitativen Inhaltsanalyse zu bestimmen auf den Seiten 109 bis 115 ...