Soziologie: Austausch

Soziologie: Austausch
Begriffe sind die Grundlage der Verständigung. Jedenfalls war das die Annahme, bevor es die Ethnomethodologen gab, die gezeigt haben, dass Menschen nicht auf die Bedeutung der Begriffe, sondern auf die Bedeutung reagieren, die sie Begriffen zuweisen. Das muss nicht unbedingt dasselbe sein. Eine Kluft zwischen dem, was ein Begriff bedeutet und der Bedeutung, die ihm ...

Auf ein frohes Neues Jahr mit Ghostwriter-24

Wir wünschen allen Kunden und potentiellen Kunden einen guten Rutsch ins Jahr 2019. Für uns war 2018 ein weiteres erfolgreiches Jahr, in dem wir unseren Kundenstamm erweitern konnten. Seit nunmehr 15 Jahren bieten wir wissenschaftliche Dienstleistungen an. In den 15 Jahren haben wir unser kleines Team nicht vergrößert und auch darauf verzichtet, dem schnellen Geld ...

Sozialforschung: Qualitative Inhaltsanalyse

Philipp Mayring und seine qualitative Inhaltsanalyse hat Konjunktur. Neben der Grounded Theory ist die qualitative Inhaltsanalyse das wohl am häufigsten in der qualitativen Sozialforschung verwendete Verfahren – Grund genug die Anwendungsbereiche der qualitativen Inhaltsanalyse in Erinnerung zu rufen: “Ausgehend vor allem von den bisherigen Anwendungsbereichen qualitative Analyse lassen sich einige hauptsächliche Aufgabenfelder beschreiben: Hypothesenfindung und ...

Empirische Sozialforschung: Untersuchungsphasen

Nimmt man einen empirischen Artikel zur Hand, dann besteht dieser in der Regel aus der Formulierung eines Forschungsproblems, der Ableitung von Hypothesen in Auseinandersetzung mit dem Forschungsstand, der Operationalisierung, Messung und dem Bericht sowie der Einordnung der Ergebnisse. Diesem Schema folgen die meisten Arbeiten und dieses Schema erlaubt es dem Geübten, rasch zu sehen, ob ...

Politikwissenschaft: Politische Partizipation

In den 1970er und 1980er Jahren stand die Erforschung politischer Partizipation in ihren unkonventionellen Formen, als politischer Protest bei Demonstrationen oder als Engagement in Bürgerbewegungen hoch im Kurs. Samuel H. Barnes und Max Kaase haben mit ihrer Studie zu “political action” eine Tradition begründet, die noch einige Jahre fortgeführt und dann versiegt ist. Das ist ...

Pädagogik: Schulstress

Pädagogik: Schulstress
Heute einmal etwas mit Geschichte: Schulstress. Bereits 1975 haben sich Peter Marschall und Helmuth Zenz dazu wie folgt geäußert: “Stress war ursprünglich ein rein physiologisches Konzept, das die spezifische Reaktion des Organismus auf eine ungewöhnliche physische Anforderung beschrieb. Einerseits verbindet sich mit Streß die Vorstellung von der Art und Menge der anfordernden Reize, andererseits beschreibt ...

Ethnographie [Methoden der empirischen Sozialforschung]

Ethnographie [Methoden der empirischen Sozialforschung]
In den letzten Jahren erfreut sich die Ethnographie einer zunehmenden Beliebtheit. Über die Grenzen der Ethnologie ist die Ethnographie nun in Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie, als Unternehmensethnographie heimisch geworden. Somit stellen sich die Fragen, was unter einer Ethnographie verstanden wird, ob es ein gemeinsames Verständnis von Ethnographie gibt und welchem Forschungsinteresse die Ethnographie dient. Eine ...

Bildung: Schule als Autoritätsstruktur

Bildung: Schule als Autoritätsstruktur
Aus alten Arbeiten zur Soziologie, im vorliegenden Fall zur Bildungssoziologie, kann man in der Regel nicht nur erfahren, welche Themen und Herangehensweisen von Wissenschaftlern vergangener Tage verwendet wurden, oftmals sind die Arbeiten aufgrund ihrer theoretischen, methodischen und inhaltlichen Tiefe sehr interessant und ein Vorbild für heutige Arbeiten. Die Arbeiten, die Howard Becker zu Bildungsthemen erstellt ...

Goffmann: Instrumentell-formale Organisation

Goffmann: Instrumentell-formale Organisation
Wenn man an die soziologische Erklärung von Organisationen denkt, dann denkt man in der Regel an Makrosoziologische Ansätze oder an Rational-Choice-Ansätze, wie sie z.B. Herbert Simon entwickelt hat. Aber es gibt auch eine Organisationssoziologie, die von Erving Goffman entwickelt wurde. Sie ist ein wenig in Vergessenheit geraten, weshalb wir sie wieder re-animieren wollen: “Eine instrumentell-formale ...

BWL: Kano Modell

BWL: Kano Modell
Kunden, so die Grundlage des Kano-Modells, sind zufrieden, wenn ihre Erwartungen an ein Produkt erfüllt werden, sie sind unzufrieden, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden und sie sind entzückt, wenn ihre Erwartungen übertroffen werden, wenn sie eine Leistung erhalten, mit der sie nicht gerechnet haben. Auf dieser Basis werden im Kano-Modell nicht nur die Kunden, ...