Ökonomie: Effiziente Märkte

Ökonomie: Effiziente Märkte
Eugene Fama hat schon in den 1970er Jahren seine Hypothese der effizienten Märkte begründet, die letztlich auf die Aussage reduzierbar ist, dass der Preis einer Commodity oder eines Assets, bei Fame vornehmlich der Preis einer Aktie alle Informationen wiederspiegelt, die über dieses Asset vorhanden sind. Die Hypothese hat zwischenzeitlich viel Kritik erfahren und nicht zuletzt ...

Methoden: Die Illusion der Validität

Methoden: Die Illusion der Validität
Daniel Kahneman berichtet in seinem Buch „Thinking, Fast and Slow“ von seinen ersten Ernüchterungen im Hinblick auf die Validität von Beobachtungsdaten und den Ableitungen, die man daraus trifft. In seinem Beispiel ist es die Aufgabe von Kahneman und einem Kollegen, Soldaten, die gemeinsam eine Aufgabe zu lösen haben, dabei zu beobachten und auf Grundlage der ...

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität
Ähnlich wie in der Ökonomie, so gab es auch in der Soziologie eine Diskussion über die richtige Modellierung von Handlungsentscheidungen. Eingebunden war diese Diskussion in das „Mikro-Makro-Problem“, denn Soziologie beschäftigt sich mit der Erklärung sozialer Fakten, also mit Ergebnisse auf der Makro-Ebene, die über Handlungen auf der Mikro-Ebene erklärt werden sollen. Die lange theoretische Tradition ...

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität
Die neoklassische Ökonomie hat mit dem homo oeconomicus den Idealtypen eines rationalen Akteurs geschaffen, der durch optimale Wahlen unter Alternativen, die auf voller Information basieren, seinen Nutzen maximiert. Tversky und Kahneman haben mit ihrer Forschung gezeigt, dass das tatsächliche Verhalten von Menschen, ihre Handlungsentscheidungen, wie sie sagen: zu weit von diesem Idealtypus abweichen, als dass ...

VWL: Market Segmentation Theory

VWL: Market Segmentation Theory
Im Rahmen der Geldpolitik der Zentralbanken gibt es eine Reihe von Konzepten, mit denen die Wirkung von Zinserhöhungen oder Zinssenkungen auf den Markt vorhergesagt bzw. modelliert werden soll. Eines dieser Konzepte ist die Market Segmentation Theory, deren Annahmen über die Wirkung von Zinserhöhungen im Einklang mit dem Namen der Theorie stehen. “The market segmentation theory ...

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien

Qualitative Inhaltsanalyse: Gütekriterien
Viele, die sich heute von qualitativen Methoden einen empirischen Touch in ihrer Arbeit erhoffen, ist nicht oder nicht mehr klar, dass es normalerweise zur Anwendung einer qualitativen Methode gehört, die Güte der eigenen Analyse zu prüfen. Mayring behandelt die entsprechenden Möglichkeiten, die Güte der eigenen qualitativen Inhaltsanalyse zu bestimmen auf den Seiten 109 bis 115 ...

Sprachwissenschaft: Politisch-korrekte Sprache

Sprachwissenschaft: Politisch-korrekte Sprache
Analysen politisch-korrekter Sprache, die – wenn man so will: wissenssoziologisch die politisch-korrekte Sprache hinterfragen sind sehr selten. Einer der wenigen Versuche, das Phänoemn “politisch-korrekte Sprache” in seinen sprachlichen Auswirkungen und Voraussetzungen zu analysieren, stammt von Keith Allan und Kate Burridge. Er findet sich im Buch “Forbidden Words”. Dort steht unter anderem Folgendes zu lesen: “Robert ...

Geschichte: Wissenschaft im Dritten Reich

Geschichte: Wissenschaft im Dritten Reich
Die heutige Sicht auf das Dritte Reich ist oftmals eine schwarz-weiße Sicht, die eine vollständige Hegemonie und Supremacy des Nationalsozialismus annimmt, die wiederum durch die Vielzahl der staatlichen Institutionen, die zur Kontrolle und Indoktrination der Bevölkerung eingerichtet wurden, geschützt wurden. Wenigen ist bekannt, dass es Nischen gab, in denen die mationalsozialistische Ideologie und der mit ...

Pädagogik: Lernen

Pädagogik: Lernen
Worin zeigt sich, dass gelernt wurde? Woran erkennt man, dass die Vermittlung von Wissen zu einem Ergebnis geführt hat? Die Fragen sind nicht trivial. Sie betreffen vielmehr den Kern dessen, was Pädagogik ist. Dabei stehen sich zwei Positionen der Bestimmung von Lernen gegenüber: Die eine Position sieht Lernen dann gegeben, wenn ein Organismus nach neuer ...

Bildungsökonomie: Meritokratie

Bildungsökonomie: Meritokratie
Vermutlich geht die sozialwissenschaftliche Verwendung des Begriffes der Meritokratie auf Michael Young zurück, der ihn 1958 in seinem Buch “The Rise of Meritocracy” eingeführt hat. Seither gibt es eine Reihe von Arbeiten, die sich mit Meritokratie befassen, wobei das, was Meritokratie darstellen soll, zumeist unter dem Diktum des “Wir wissen schon, wovon wir sprechen” steht, ...

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