VWL: Becker gegen die Währungsunion

VWL: Becker gegen die Währungsunion
Als vor Jahrzehnten Pläne der EU, damals noch die Europäische Gemeinschaft, bekannt wurden, eine gemeinsame Währung zu schaffen, war Gary Becker eine der lautesten Stimmen, die davor gewarnt haben. Sein Hauptargument war dabei keines, das auf die Probleme, die sich mit einer optimum currency area verbinden, gezielt hat, sondern eines, das die Opportunitätskosten betont hat, ...

Ökonomie: Innovation

Ökonomie: Innovation
Obwohl Schumpeter als einer der Urväter der Innovationsforschung gilt, hat er den Begriff der Innovation selbst nicht gebraucht. Vielmehr spricht Schumpeter von der „Durchsetzung neuer Kombinationen“ und meint damit eine Reallokation von Ressourcen oder die Veränderung von Organisationsformen mit dem Ziel, etwas Neues zu schaffen.[1] Entsprechend kann man auf der Grundlage von Schumpeters Arbeiten fünf ...

Psychologie: Wut als prosoziale Emotion?

Wer die Star Trek Episode “The Wrath of Khan” gesehen hat, der weiß, Wut und Zorn sind das Ergebnis eines subjektiven und häufig auch objektiven Tatbestands, der als Unrecht empfunden wird. Wut, so hat Emily Shreves auf der Grundlage von Texten aus dem Mittelalter festgestellt, erfüllte eine soziale Funktion: “… it forced people to think ...

Ghostwriting: Plagiate …

Ghostwriting: Plagiate ...
Was mich regelmäßig ärgert und verwundert, ist der Zusammenhang, den manche zwischen Ghostwriting und Plagiaten sehen. Für manche liegt dieser Zusammenhang irgendwie auf der Hand. Für mich ist er nicht nachvollziehbar. Bekannt geworden sind Plagiate durch Vroni-Plag, die Seite, der u.a. von Guttenberg und Schavan ihre Titellosigkeit verdanken. Beide haben sich munter aus den Arbeiten ...

Ökonomie: Geld als Grundlage der Gesellschaft

Arbeitsteilung, so hat Emile Durkheim bereits formuliert, ist die Grundlage nicht nur moderner Gesellschaften. Erst durch Arbeitsteilung und Kooperation zwischen Individuen sind Gesellschaften überhaupt möglich. Thomas Hobbes kam einige Jahrhunderte vor Emile Durkheim zu demselben Schluss und war überdies der Ansicht, Kooperation basiere auf Vertrauen und Vertrauen müsse durch einen Leviathan, der die Einhaltung von ...

Statistics: SPSS trickery

There is a menu in SPSS, nowadays. You want to do some calculations. Easy. Just click the points in the menu that suit you. However, there is a limit to menu-statistics, because SPSS will allow only a couple of standard transformations via its menu and it will show itself incapable of dealing with some little ...

Ökonomie: Kostendegression

Ökonomie: Kostendegression
Als Computer auf den Markt kamen, konnte man einen Computer mit einem Monochrom-Monitor, einem Floppy-Laufwerk, einer 20 MB-Festplatte und einem Motherboard mit 64K Speicher und einem Prozessor, dessen Geschwindigkeit man noch per Hand messen konnte, für knapp 2000 DM erwerben. Heute kostet ein Computer wenige Hundert Euro und ist in seiner Leistung nicht vergleichbar. Die ...

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität
Ähnlich wie in der Ökonomie, so gab es auch in der Soziologie eine Diskussion über die richtige Modellierung von Handlungsentscheidungen. Eingebunden war diese Diskussion in das „Mikro-Makro-Problem“, denn Soziologie beschäftigt sich mit der Erklärung sozialer Fakten, also mit Ergebnisse auf der Makro-Ebene, die über Handlungen auf der Mikro-Ebene erklärt werden sollen. Die lange theoretische Tradition ...

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität
Die neoklassische Ökonomie hat mit dem homo oeconomicus den Idealtypen eines rationalen Akteurs geschaffen, der durch optimale Wahlen unter Alternativen, die auf voller Information basieren, seinen Nutzen maximiert. Tversky und Kahneman haben mit ihrer Forschung gezeigt, dass das tatsächliche Verhalten von Menschen, ihre Handlungsentscheidungen, wie sie sagen: zu weit von diesem Idealtypus abweichen, als dass ...

Empirische Sozialforschung: Einfache Zufallsstichproben

Empirische Sozialforschung: Einfache Zufallsstichproben
Zufallsstichproben spielen immer dann eine Rolle, wenn es darum geht, aus einem kleinen Stichprobe einer Gesamtpopulation Rückschlüsse auf die Gesamtpopulation zu ziehen, und zwar regelmäßig mit dem Verweis die Stichprobe sei eine repräsentative Stichprobe, die Ergebnisse der kleinen Stichprobe gäben deshalb die Verhältnisse in der Gesamtpopulation wieder. Aber was ist eine Zufallsstichprobe? Welche Kriterien muss ...