Psychologie: Wut als prosoziale Emotion?

Psychologie: Wut als prosoziale Emotion?
Wer die Star Trek Episode “The Wrath of Khan” gesehen hat, der weiß, Wut und Zorn sind das Ergebnis eines subjektiven und häufig auch objektiven Tatbestands, der als Unrecht empfunden wird. Wut, so hat Emily Shreves auf der Grundlage von Texten aus dem Mittelalter festgestellt, erfüllte eine soziale Funktion: “… it forced people to think ...

Ghostwriting: Plagiate …

Ghostwriting: Plagiate ...
Was mich regelmäßig ärgert und verwundert, ist der Zusammenhang, den manche zwischen Ghostwriting und Plagiaten sehen. Für manche liegt dieser Zusammenhang irgendwie auf der Hand. Für mich ist er nicht nachvollziehbar. Bekannt geworden sind Plagiate durch Vroni-Plag, die Seite, der u.a. von Guttenberg und Schavan ihre Titellosigkeit verdanken. Beide haben sich munter aus den Arbeiten ...

Ökonomie: Geld als Grundlage der Gesellschaft

Ökonomie: Geld als Grundlage der Gesellschaft
Arbeitsteilung, so hat Emile Durkheim bereits formuliert, ist die Grundlage nicht nur moderner Gesellschaften. Erst durch Arbeitsteilung und Kooperation zwischen Individuen sind Gesellschaften überhaupt möglich. Thomas Hobbes kam einige Jahrhunderte vor Emile Durkheim zu demselben Schluss und war überdies der Ansicht, Kooperation basiere auf Vertrauen und Vertrauen müsse durch einen Leviathan, der die Einhaltung von ...

Statistics: SPSS trickery

Statistics: SPSS trickery
There is a menu in SPSS, nowadays. You want to do some calculations. Easy. Just click the points in the menu that suit you. However, there is a limit to menu-statistics, because SPSS will allow only a couple of standard transformations via its menu and it will show itself incapable of dealing with some little ...

Ökonomie: Kostendegression

Ökonomie: Kostendegression
Als Computer auf den Markt kamen, konnte man einen Computer mit einem Monochrom-Monitor, einem Floppy-Laufwerk, einer 20 MB-Festplatte und einem Motherboard mit 64K Speicher und einem Prozessor, dessen Geschwindigkeit man noch per Hand messen konnte, für knapp 2000 DM erwerben. Heute kostet ein Computer wenige Hundert Euro und ist in seiner Leistung nicht vergleichbar. Die ...

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität

Soziologie: Kontextgebundene Rationalität
Ähnlich wie in der Ökonomie, so gab es auch in der Soziologie eine Diskussion über die richtige Modellierung von Handlungsentscheidungen. Eingebunden war diese Diskussion in das „Mikro-Makro-Problem“, denn Soziologie beschäftigt sich mit der Erklärung sozialer Fakten, also mit Ergebnisse auf der Makro-Ebene, die über Handlungen auf der Mikro-Ebene erklärt werden sollen. Die lange theoretische Tradition ...

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität

Herbert Simon: Begrenzte Rationalität
Die neoklassische Ökonomie hat mit dem homo oeconomicus den Idealtypen eines rationalen Akteurs geschaffen, der durch optimale Wahlen unter Alternativen, die auf voller Information basieren, seinen Nutzen maximiert. Tversky und Kahneman haben mit ihrer Forschung gezeigt, dass das tatsächliche Verhalten von Menschen, ihre Handlungsentscheidungen, wie sie sagen: zu weit von diesem Idealtypus abweichen, als dass ...

Empirische Sozialforschung: Einfache Zufallsstichproben

Empirische Sozialforschung: Einfache Zufallsstichproben
Zufallsstichproben spielen immer dann eine Rolle, wenn es darum geht, aus einem kleinen Stichprobe einer Gesamtpopulation Rückschlüsse auf die Gesamtpopulation zu ziehen, und zwar regelmäßig mit dem Verweis die Stichprobe sei eine repräsentative Stichprobe, die Ergebnisse der kleinen Stichprobe gäben deshalb die Verhältnisse in der Gesamtpopulation wieder. Aber was ist eine Zufallsstichprobe? Welche Kriterien muss ...

VWL: Market Segmentation Theory

VWL: Market Segmentation Theory
Im Rahmen der Geldpolitik der Zentralbanken gibt es eine Reihe von Konzepten, mit denen die Wirkung von Zinserhöhungen oder Zinssenkungen auf den Markt vorhergesagt bzw. modelliert werden soll. Eines dieser Konzepte ist die Market Segmentation Theory, deren Annahmen über die Wirkung von Zinserhöhungen im Einklang mit dem Namen der Theorie stehen. “The market segmentation theory ...

BWL: Kano Modell

BWL: Kano Modell
Kunden, so die Grundlage des Kano-Modells, sind zufrieden, wenn ihre Erwartungen an ein Produkt erfüllt werden, sie sind unzufrieden, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden und sie sind entzückt, wenn ihre Erwartungen übertroffen werden, wenn sie eine Leistung erhalten, mit der sie nicht gerechnet haben. Auf dieser Basis werden im Kano-Modell nicht nur die Kunden, ...