Politikwissenschaft: Nationalismus

Politikwissenschaft: Nationalismus
Im Jahre 1996 hat Peter O’Brien sein Buch mit dem Titel “Beyond the Swastika” veröffentlicht, in dem er die Entwicklung, die Deutschland nach der Vereinigung genommen hat, auf Grundlage der Fragestellung analysiert , ob mit dem neuen Deutschland auch ein neuer Nationalismus eingezogen ist. Ein wichtiger Punkt in seiner Diskussion ist die Behandlung von Migranten ...

Ethnographie [Methoden der empirischen Sozialforschung]

Ethnographie [Methoden der empirischen Sozialforschung]
In den letzten Jahren erfreut sich die Ethnographie einer zunehmenden Beliebtheit. Über die Grenzen der Ethnologie ist die Ethnographie nun in Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie, als Unternehmensethnographie heimisch geworden. Somit stellen sich die Fragen, was unter einer Ethnographie verstanden wird, ob es ein gemeinsames Verständnis von Ethnographie gibt und welchem Forschungsinteresse die Ethnographie dient. Eine ...

Statistik: Voraussetzungen der Regressionsanalyse

Statistik: Voraussetzungen der Regressionsanalyse
Statistik verfolgt u.a. das Ziel, Muster in einer Grundgesamtheit aufzuzeigen. Zwei Variablen, die man miteinander in Verbindung bringt, in dem man z.B. für jeden Befragten ihren jeweiligen Wert in einem Koordinatenkreut abträgt, produzieren auf diese Weise eine Punktewolke, denn Befragte erreichen unterschiedliche Werte und Wertkombinationen auf beiden Variablen. Die Frage, ob sich ein Muster, ein ...

Qualitative Sozialforschung: Frequenzanalyse

Qualitative Sozialforschung: Frequenzanalyse
Für manche ist die Trennung zwischen qualitativer und quantitativer Sozialforschung eine strikte. Es gibt keine Schnittmengen und nichts Verbindendes. Andere wie, Philip Mayring, streben danach, Qualitätskriterien wie Validität und Reliabilität aus der quantitativen in die qualitative Sozialforschung zu übertragen. Wieder andere stellen ein Instrumentarium zur quantitativen Analyse qualitativer Daten bereit. Interessanter Weise geht der Versuch, ...

Ökonomie: Portfoliotheorie

Ökonomie: Portfoliotheorie
Risiko kann man berechnen und reduzieren. Das Risiko, das sich mit Investitionen in Aktien, Bonds oder Schuldverschreibungen verbindet, kann gewichtet und balanciert werden: Diversifikation, Streuung und Ko-Varianz sind die wichtigsten Parameter, auf denen die Portfolio-Theorie basiert, jene Theorie, die es Investoren erlaubt, durch eine Kombination von Assets, die unterschiedliche Risiken aufweisen, den eigenen Profit zu ...

BWL: Dynamic Capabilities in schnell veränderlichen Märkten

BWL: Dynamic Capabilities in schnell veränderlichen Märkten
Die meisten Ökonomen stimmen darin überein, dass der Wettbewerb durch Internationalisierung, kürzere Produktzyklen und doe daraus sich ergebende Notwendigkeit, in immer kürzeren Abständen Innovationen auf den Markt zu bringen, Unternehmen zu Anpassungsleistungen und zur Entwicklung spezifischer Fähigkeiten zwingt, die es ihnen erlauben in einem “high velocity environment” zu überleben. Ein Korpus dieser Fähigkeiten wird von ...

Wissenschaftstheorie: Definition

Wissenschaftstheorie: Definition
Mit der Definition beginnt das wissenschaftliche Arbeiten, so sagen manche. Andere halten nichts von Definitionen. Wieder andere benutzen Definitionen in einer Weise, die an den Schlussverkauf im Supermarkt erinnert. Und nur wenige aus den drei Gruppen teilen ein Verständnis über die Bedeutung von Definition, was eine Definition ist, wie sie zu sein hat, welche Bestandteile ...

Mikroökonomie: Gleichgewicht und Wohlfahrt

Mikroökonomie: Gleichgewicht und Wohlfahrt
Streit rankt sich nach wie vor um die Frage, ob Märkte ohne menschliche Eingriffe zum Optimum gelangen können, ob eine Marktwirtschaft überhaupt der Planwirtschaft überlegen ist, wenn ja, wie viele Eingriffe ein Markt verträgt, ehe er ineffizient wird usw. Die Positionen werden von Hayek und Keynes, von Ordo-Liberalismus und Planwirtschaft abgesteckt. Ein Problem damit, dass ...

Grounded Theory: Methode des konstanten Vergleichs

Mit der Grounded Theory, die Barney G. Glaser und Anselm L. Strauss ausgearbeitet haben, ist der Anspruch verbunden, ein induktives Verfahren entwickelt zu haben, das es erlaubt, von Einzelfällen, wie sie z.B. qualitative Interviews mit Befragten darstellen, zu allgemeinen Aussagen, zu einer Theorie zu gelangen, die ihrerseits wieder testbar ist. Dieser Anspruch wird über eine ...

Die Logik des kollektiven Handelns

Die Logik des kollektiven Handelns
Kollektive Akteure, Gruppen, Organisationen, Unternehmen, Parteien, Regierungen, Ministerien, Staaten, sie sind allgegenwärtig in der sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Diskussion. Wechselkurse gibt zwischen Staaten, Regierungen arbeiten einhellig zum Wohle des Volkes, Ministerien führen im Gleichklang den Willen des Ministers aus, Parteien haben ein einheitliches, alle Mitglieder vereinendes Programm, in Unternehmen arbeiten alle auf größtmögilchen Profit hin, Organisationen ...