BWL: Employer Branding

Employer Branding, so wurde in der Einleitung bereits ausgeführt, zielt darauf, ein Unternehmen am Arbeitsmarkt als Marke zu positionieren, und zwar so, dass das entsprechende Unternehmen mit einem bestimmten Profil als Arbeitgeber verbunden wird und zum Arbeitgeber wird, bei dem „man gerne arbeitet und arbeiten würde“. Hier enden die Ziele des Employer Branding jedoch nicht, ...

BWL: Leadership – transaktional und transformational

Die letzten Jahrzehnte haben eine Explosion der Literatur zum Führungsstil, zum Leadership gesehen. Die Explosion geht mit einer großen Zahl neuer Führungsstile einher, vom supportive Leadership bis zum narcissistic Leadership. Grundlegend für alle Führungsstile ist jedoch eine Dichotomie, die Burns schon sehr früh für transaktionale und transformationale Führung beschrieben hat: Nach Ansicht von Burns gilt für ...

BWL: Balanced Scorcard

Die Methoden, die ersonnen wurden, um die Effizienz eines Unternehmens zu verbessern, sind Legion. Eine davon ist die Balanced Scorecard, die Kaplan und Norten in den 1990er Jahren entwickelt haben. Die Basis der Balanced Scorecard wird dabei von Kennzahlen gebildet, die unternehmerische Ziele und Prozesse abbilden sollen. Bestimmt werden die Kennzahlen vor dem Hintergrund der vier Perspektiven, ...

Controlling: Wissensbilanz

Da wir derzeit in einer Wissensgesellschaft leben, wie viele Betriebswrite denken, liegt nichts näher, als den Bestand an Wissen, das in einem Unternehmen vorhanden ist, in einer Bilanz zu sammeln, denn Wissen ist ein intangible asset, von dem angenommen wird, dass es positive Effekte auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens hat. “Funktionen und Nutzen der Wissensbilanz: ...

BWL: Corporate Identity

In der BWL gibt es eine Vielzahl von Konzepten, die man als Konzepte des betriebswirtschaftlichen Alltagsverstands bezeichnen könnte. Jeder hat sie schon einmal gehört, kaum jemand definiert sie und alle denken, sie würden vom selben sprechen, wenn sie z.B. über Corporate Identity sprechen. Um sicherzustellen, dass auch wirklich alle vom gleichen sprechen, hier eine der ...

BWL: Management und Emergenz

BWL: Management und Emergenz
In den letzten Jahren sind eine Reihe von Managementmodellen und neuen Führungstheorien aufgekommen, die die nicht-Linearität von Handlung und Handlungsbeziehungen innerhalb von Unternehmen betonen und daraus die Notwendigkeit ableiten, z.B. Führung reaktiv zu gestalten und auf das Setzen von Randbedingungen zu reduzieren. Die entsprechenden Lehren beziehen sich auf Forschung aus dem Bereich der Chaostheorie und ...

Mikroökonomie: Öffentliche Güter

Mikroökonomie: Öffentliche Güter
Von öffentlichen Gütern ist in Medien häufig die Rede. Sie stellen das Gegenteil von privaten Gütern dar und scheinen somit hinlänglich bestimmt zu sein. Dennoch wird der Begriff des öffentlichen Gutes oftmals falsch verwendet. Hier eine klassische Definition von Hal E. Varian, die bei privaten Gütern beginnt: “Consider, for example, bread. You and I consume ...

Ökonomie: Industrial Organization

Der Mikroökonomie werden oft ihre weltfremden Annahmen vorgeworfen, auf denen alle Modelle basieren. Industrial Organization ist der Versuch zu untersuchen, was passiert, wenn man die weltfremden Annahmen fallen lässt. Kein perfekter Wettbewerb, Oligopole, Unternehmen und Spieltheorie, das sind einige der Bestandteile der Industrial Organization, der Untersuchung der Interaktion zwischen Unternehmen, Unternehmen und Markt und Unternehmen in Märkten. ...

BWL: Schweigen und Führen?

Die Literatur, die sich mit Führung und Führungstilen befasst, gemeinhin auch in Deutschland als Leadership-Forschung bezeichnet, ist über die letzten Jahrzente vom charismatischen oder transformationalen Führer beherrscht worden, der, wie Bass schreibt, sich durch folgende Fähigkeiten auszeichnet: „Transformational leadership refers to the leader moving the follower beyond immediate self-interest. … It elevates the follower’s level ...

Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz

Bislang herrscht in Management-Theorien eine positive Eindimensionalität: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser, verbessern das Betriebsklima, sind glücklich und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus. Zufriedene Kunden machen kostenlos und per Word-of-Mouth Werbung und vor allem: zufriedene Kunden können zu loyalen Kunden werden, die wiederkommen und gegen Abwerbeversuche der Konkurrenz resistent sind. Eine Sonderausgabe der Human Relations ...