Ökonomie: Schöpferische Zerstörung

Ökonomie: Schöpferische Zerstörung
Obwohl Schumpeter als einer der Urväter der Innovationsforschung gilt, hat er den Begriff der Innovation selbst nicht gebraucht. Vielmehr spricht Schumpeter von der „Durchsetzung neuer Kombinationen“ und meint damit eine Reallokation von Ressourcen oder die Veränderung von Organisationsformen mit dem Ziel, etwas Neues zu schaffen.[1] Entsprechend kann man auf der Grundlage von Schumpeters Arbeiten fünf ...

BWL: TQM – EFQM

BWL: TQM - EFQM
Um das EFQM-Modell, European Foundation of Quality Management Modell, ist es in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden, nachdem es eine Zeitlang schick war, EFQM anzuwenden oder doch zumindest zu versuchen, es anzuwenden. EFQM gehört in eine Reihe mit anderen Modellen des Total Quality Managements wie dem Deming Award, dem Malcolm Baldrige National Quality Award ...

BWL: Franchising

BWL: Franchising
Es ist ziemlich schwierig, eine einheitliche Definition dessen, was unter Franchising verstanden werden soll, in der Literatur zu finden, wenngleich das, was Franchising ausmachen soll, recht einfach zu beschreiben ist: Ein Franchisegeber verkauft ein „franchise“, d.h. Lizenzen, Rechte oder ein Produkt an einen Franchisenehmer und räumt diesem das Recht ein, das „franchise“ zu vermarkten. Caves ...

Statistik: Pareto Diagramme

Statistik: Pareto Diagramme
Interessanter Weise findet man die kürzesten und einfachsten Erklärungen, wenngleich nicht immer eine vollständige Erklärung statistischer Konzepte in Büchern zum Lean Sex Sigma, z.B. dem von George et al. (2005) verfassten Pocket Toolbook. Darin findet sich eine sehr schlanke Erklärung für Pareto-Diagramme, bei denen die Anzahl für bestimmte Ausprägungen bereits in eine Reihenfolge nach Größe ...

BWL: Corporate Style

BWL: Corporate Style
Eine Reihe von Betriebswirtschaftlern ist der Ansicht, die Unternehmenskommunikation habe einen Einfluss auf den Absatz von Produkten und somit auf den Umsatz und letztlich den Gewinn des Unternehmens. Eigenschaften von Unternehmen, die nicht mit dem Produkt, das verkauft werden soll, verbunden sind, sind deshalb in den Fokus genommen worden, weil letztlich eine Vielzahl homogener Produkte ...

Finanzwirtschaft: Portfoliotheorie

Finanzwirtschaft: Portfoliotheorie
Wie kann man sich dagegen versichern, dass Anlagen in Aktien oder Staatsobligationen oder in Währungen, vielleicht auch in Commodities, im Wert fallen? Eine nicht ganz unberechtigte Frage angesichts von Finanzkrisen und Börsencrashs. Eine Antwort auf diese Frage hat Harold Markowitz bereits in den 1960er Jahren gegeben: Streuung. Seine Idee besteht darin, zwei Sicherheitsebenen einzuführen: Auf ...

BWL: Coporate Identity

BWL: Coporate Identity
In der Betriebswirtschaft gibt es eine Vielzahl von Modellen der Corporate Identity. Wir stellen heute das Modell des identitätsorientierte Kommunikationsmanagement vor, das eine Weiterentwicklung des Modells von Birkigt et al. darstellt. Birkigt et al. (2002: 59) definieren Corporate Identity als “strategisch geplante und operativ eingestetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf ...

Ökonomie: Intertemporale Konsumentenentscheidungen

Die Vorhersage von Konsumentenentscheidungen oder deren Modellierung basiert bekanntlich auf Präferenzen. Nun stellt sich die Frage, ob und wenn ja, wie und aus welchem Grund sich Präferenzen zwischen zwei Zeitpunkten verändern können, anders formuliert, wenn ein Konsument zum Zeitpunkt t0 eine Präferenz für ein blaues t-Shirt hat, hat er dann zum Zeitpunkt t1 dieselbe Präferenz ...

VWL: Becker gegen die Währungsunion

VWL: Becker gegen die Währungsunion
Als vor Jahrzehnten Pläne der EU, damals noch die Europäische Gemeinschaft, bekannt wurden, eine gemeinsame Währung zu schaffen, war Gary Becker eine der lautesten Stimmen, die davor gewarnt haben. Sein Hauptargument war dabei keines, das auf die Probleme, die sich mit einer optimum currency area verbinden, gezielt hat, sondern eines, das die Opportunitätskosten betont hat, ...

BWL: Arbeitszufriedenheit / Mitarbeiterzufriedenheit

Eine beeindruckende Zahl von deutschen Publikationen widmet sich dem Konzept der Mitarbeiterzufriedenheit.[1] Das große Interesse an der Zufriedenheit der Mitarbeiter wird aus einer Reihe von Wohltaten gespeist, die vom zufriedenen Mitarbeiter ausgehen, darunter geringere Fehlzeiten und Produktionskosten,[2] ein höheres „organizational commitment“,[3] höhere Kundenzufriedenheit[4] und höhere Effizienz im Unternehmen.[5] Gerade in Zeiten, in denen ein intensiver ...