Ökonomie: Kostendegression

Als Computer auf den Markt kamen, konnte man einen Computer mit einem Monochrom-Monitor, einem Floppy-Laufwerk, einer 20 MB-Festplatte und einem Motherboard mit 64K Speicher und einem Prozessor, dessen Geschwindigkeit man noch per Hand messen konnte, für knapp 2000 DM erwerben. Heute kostet ein Computer wenige Hundert Euro und ist in seiner Leistung nicht vergleichbar.

Die ersten Handies kosteten jenseits von 1000 DM, heute bekommt man ein Handy für unter 100 Euro nachgeworfen und hat ein Gerät, das man mit einer, nicht mit zwei Händen halten muss.

Die beschriebenen Preisreduktionen sind Ergebnis eines Prozesses, der sich Kostendegression bei Massenproduktion nennt, und der zuweilen noch in alten Lehrbüchern der Mikro-Ökonomie, wie dem von Kelvin Lancaster (1983) beschrieben wird:

“Der Begriff der Kostendegression (economies of scale) beschreibt ganz allgemein die Tatsache, dass es in einer Industrie oder Firma bestimmte Faktoren gibt, die es ihr erlauben, große Ausbringungsmengen zu niedrigeren Durchschnittskosten zu produzieren als kleinere Stückzahlen. Es wird damit also letztlich die Beziehung zwischen Durchschnittskosten und Größenordnung der Produktion ausgedrückt. Obwohl wir uns bisher noch nicht näher mit den Kosten befasst haben, müssen wir in diesem Zusammenhang auf die drei grundlegenden Effekte eingehen, die eine solche Kostendegression bewirken können:

  1. Die Aufnahme der Produktion ist unter Umständen erst nach Aufwendung eines hohen Geldbetrages möglich, der allerdings mit steigender Ausbringung bezogen auf die Produktionseinheit abnimmt. Dies ist der sogenannte Fixkosteneffekt …
  2. Ein Einzelunternehmen kann große Faktormengen möglicherweise günstiger einkaufen als kleine. Dabei beruht die Bereitschaft des betreffenden Anbieters, größere Mengen zu einem günstigeren Preis abzugeben, höchstwahrscheinlich wieder auf dem dadurch bedingten Effekt der Kostendegression. Allerdings sagt dieser überhaupt nichts über den spezifischen Charakter des kaufenden Unternehmens aus, sondern hängt ausschließlich mit der Situation des Anbieters zusammen; das heißt, es handelt sich um einen externen Effekt;
  3. Die Technologie des betreffenden Unternehmens kann zunehmende Skaleneffekte in dem von uns definierten Sinne aufweisen, so dass es durch eine Verdoppelung des Faktoreinsatzes die Ausbringung mehr als verdoppeln kann. Bei konstanten Faktorpreisen sind die Durchschnittsausgaben je Produktionseinheit demnach für größere Ausbringungsmengen niedrigere als für kleine Mengen.

Obwohl Kostendegression und zunehmende Skalenerträge durchaus zusammenhängen, sind sie dennoch nicht ein und dasselbe. Kostendegression ist zwar rein technologisch nur in Verbindung mit zunehmenden Skalenerträgen möglich, kann darüber hinaus aber auch durch die oben … angesprochenen Preiseffekte sowie durch vertragliche finanzielle Effekte … bedingt sein. Andererseits kann der Kostenvorteil zunehmender Skalenerträge dadurch aufgehoben werden, dass die Firma oder Industrie ihre Faktoren zu einem Preis kaufen muss, der mit der Menge steigt” (Lancaster, Moderne Mikroökonomie, S.125-126).

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