Psychologie: Intelligenz

Nicht nur die Frage, was Intelligenz ausmacht, woran man sie erkennen, kann, beschäftigt Psychologen seit vielen Jahren, auch die Frage, wie man Intelligenz messen kann, sofern man sich darauf verständigt hat, was Intelligenz denn nun sein soll. Letzteres ist jedoch nicht ganz so einfach wie es erscheint. Zum einen bringen neurologische Befunde immer neue Sachverhalte zu Tage, die berücksichtigt werden müssen, zum anderen gibt es eine Reihe unterschiedlicher Konzepte dazu, was Intelligenz denn nun sein soll und je nach Konzept ergibt sich natürlich eine unterschiedliche Operationalisierung, wie z.B. deutlich wird, wenn man die bekannten sieben Intelligenzien, die Howard Gardner zusammengetragen hat, mit dem Konzept der Intelligenz-Triade von Robert Sternberg vergleich.

Sternberg hat seinen Ansatz Mitte der 1980er Jahre entwickelt, und zwar als Gegenentwurf zu den Ansätzen, die Intelligenz als Struktur des Intellekts ansehen, die man z.B. mittels eines Intelligenztests messen kann.

Dagegen stellt Sternberg einen Begriff von Intelligenz, der nicht nur kognitive Prozesse, sondern auch Kreativität und die Fähigkeit, auf die Umwelt einzuwirken, umfasst. Seine Tirade hat also drei Teile – deshalb Triade und umfasst die Analyse der folgenden Prozesse:

  • Die kompetenzbezogene Analyse untersucht das, was Intelligenztests auch untersuchen: die kognitiven Prozesse, die zu Problemlösungen führen bzw. die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Hier kommen die traditionellen Maße zum Einsatz, die logisches und abstraktes Denken, Sprachbeherrschung, Wortschatz und dergleichen messen;
  • Die erfahrungsbezogene Analyse hat die Verbindung zwischen der “inneren” und der “äußeren” Welt zum Gegenstand. Welchen Einfluss haben kognitive Fähigkeiten auf die Verarbeitung und das Machen von Erfahrungen? Sternberg rekurriert hier auf Kreativität als Fähigkeit, unterschiedliche Erfahrungen in origineller Weise zusammenzubringen und zu verarbeiten.
  • Die kontextuelle Analyse richtet sich auf die Beeinflussung der Umwelt durch konkrete Menschen, d.h. darauf, wie sie die Ressourcen, die sie besitzen, zum Einsatz bringen. Kontextuelle Intelligenz ist dann vorhanden, wenn ein Mensch sich clever in seinem Umfeld zu bewegen weiß und seine Interessen gut durchzusetzen und zu vertreten weiß.

Sternberg, Robert (1986). Intelligence Applied. San Diego: Harcourt Brace Jovanovich.

Sternberg, Robert (1985). Beyong IQ. Cambridge: Cambridge University Press.

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