Die Gesetze des Chaos

Der Titel, der wie ein Widerspruch in sich klingt, stammt vom Cover eines Buches von Ilja Prigogine, das zu den Büchern gehört, die man nur schwer wieder aus der Hand legen kann, a page turner, wie es im Englischen heißt.

“Das Chaos ist stets die Folge von Instabilität. Das reibungslose Pendel ist ein stabiles System, doch merkwürdigerweise sind die meisten physikalisch interessanten Systeme sowohl in der klassischen Mechanik wie in der Quantenmechanik instabile Systeme. In ihnen verstärkt sich eine kleine Störung, und anfangs benachbarte Trajektorien divergieren. Die Instabilität führt wesentlich neue Aspekte ein.

Was uns hier vor allem interessiert, ist die Auswirkung der Instabilität auf fundamentale Begriffe: den Determinismus, die Irreversibilität und selbst die Grundlagen der Quantenmechanik. Alle diese Probleme erscheinen, wie wir zeigen wollen, in einem neuen Licht. Deshalb kann man bei Berücksichtigung des Chaos von einer Umformulierung der Naturgesetze sprechen. Vieles steht auf dem Spiel.

In unserer Zivilisation spielt die Wissenschaft heute eine grundlegende Rolle, und doch leben wir, um einen bekannten Ausdruck von Snow zu gebrauchen, noch immer in einer Gesellschaft, die in zwei Kulturen zerfällt, zwischen denen die Verständigung mühsam ist. Worauf beruht diese Dichotomie? Oft wurde sie mit mangelnden Kenntnissen erklärt. Die grundlegenden Wissenchaften drücken sich mathematischer aus. Die ‘Wissenschaftler’ lesen nicht Shakespeare, die ‘Humanisten’ haben keinen Sinn für die Schönheit der Mathematik. Ich sehe einen tieferen Grund für diese Dichotomie, und zwar in der Art und Weise, wie die beiden Kulturen die Zeit auffassen.

In den Naturwissenschaften strebte man seit jeher nach der Gewißheit, die mit der deterministischen Beschreibung gegeben ist. Auch die Quantenmechanik folgt noch diesem Ideal. In den Humanwissenschaften, ob in der Ökonomie oder der Soziologie, sind dagegen die Begriffe der Ungewißheit, der Wahl, des Risikos maßgebend.

Was die beiden Kulturen unterscheidet, ist die Art und Weise, wie der Ablauf der Zeit beschrieben wird. Denkbar wäre auch, sie anhand der Komplexität ihres Gegenstands zu unterscheiden. Die Physik würde sich dann mit sogenannten einfachen Phänomenen befassen, die Humanwissenschaften mit komplexen Phänomenen. Doch heute verengt sich die Kluft zwischen vermeintlich einfachen und komplexen Phänomenen. Die Elementarteilchen und die Probleme der Kosmologie entsprechen, wie wir heute wissen, äußerst komplexen Phänomenen, die kaum noch etwas mit dem zu tun haben, was man vor wenigen Jahrhunderten darüber dachte. Auf der anderen Seite ist es gelungen, einfache Modelle aufzustellen, die auf wenn auch schematische, so doch aufschlußreiche Weise Probleme beschreiben, die seit jeher als komplex galten, wie das Funktionieren des Gehirns oder das Verhalten von Insektengesellschaften. Offenbar kann man heute nicht mehr so eindeutig wie früher aufgrund der Komplexität eine Unterscheidung treffen” (14-15)

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