BWL: Arbeitszufriedenheit / Mitarbeiterzufriedenheit

Eine beeindruckende Zahl von deutschen Publikationen widmet sich dem Konzept der Mitarbeiterzufriedenheit.[1] Das große Interesse an der Zufriedenheit der Mitarbeiter wird aus einer Reihe von Wohltaten gespeist, die vom zufriedenen Mitarbeiter ausgehen, darunter geringere Fehlzeiten und Produktionskosten,[2] ein höheres „organizational commitment“,[3] höhere Kundenzufriedenheit[4] und höhere Effizienz im Unternehmen.[5] Gerade in Zeiten, in denen ein intensiver Wettbewerb Fachkräfte zu einem knappen Gut werden lässt, kommt der Zufriedenheit von Mitarbeitern ein hoher Stellenwert im Hinblick auf die sogenannte „Mitarbeiterbindung“ zu,[6] was sich unter anderem in der zunehmenden Bedeutung niederschlägt, die auf Employer Branding gelegt wird.[7]

Die Bedeutung der Mitarbeiterzufriedenheit bringt jedoch einige Probleme mit sich. Zunächst ist zu klären, was unter Mitarbeiterzufriedenheit verstanden werden soll, um überhaupt zu wissen, welcher Zustand bei Mitarbeitern überhaupt erreicht werden soll. Sucht man nach einer Bestimmung des Begriffs „Mitarbeiterzufriedenheit“, dann gelangt man zu einer Reihe von Definitionen.

So ist Wolf der Ansicht Mitarbeiterzufriedenheit sei die „Einstellung des Mitarbeiters bezüglich seines Arbeitsumfelds, die sich infolge eines individuell bewerteten Ergebnisses eines Soll-Ist Vergleichs zwischen dem erwarteten Arbeitsumfeld (Soll) und dem tatsächlich wahrgenommenen Arbeitsumfeld (Ist) ergibt“.[8] Mitarbeiterzufriedenheit bezieht sich also auf die Arbeit bzw. das Arbeitsumfeld eines Mitarbeiters und ist das Ergebnis einer Bewertung des Ist-Zustandes vor dem Hintergrund der Erwartungen eines Mitarbeiters. Daher spricht eine Reihe von Autoren lieber von Arbeitszufriedenheit,[9] da der Begriff Arbeitszufriedenheit[10] deutlich macht, dass die Zufriedenheit sich als Ergebnis einer individuellen Bewertung der Arbeitsumgebung des Mitarbeiters einstellt und somit keine Frage der generellen Zufriedenheit des Mitarbeiters ist, auf die auch andere Faktoren als solche des Arbeitsumfelds einen Einfluss haben.


[1]             Franz (2011); Stock-Homburg (2009); Wolf (2005);
[2]             Wolf (2005), S.2.
[3]             Schröder (2008).
[4]             Stock-Homburg (2009), S.25.
[5]             Coon & Mitterer (2007), S.667.
[6]             Liebhart (2009), S.5.
[7]             Barrow & Mosley (2005).
[8]             Wolf (2005), S.2.
[9]            Myers, Wahl & Hoppe-Graff (2007), S.894.
[11]            Die Definitionen von Arbeitszufriedenheit sind entsprechend konkreter als die berichteten Definitionen von Mitarbeiterzufriedenheit. So definieren Niklas und Dormann Arbeitszufriedenheit (job satisfaction) als eine „attitude towards the job“; Niklas & Dormann (2005), S.367, während Yoon und Suh sich mehr mit dem psychologischen Zustand der „job satisfaction“ beschäftigen: „Job satisfaction is defined as the pleasurable emotional state resulting from the appraisal of one’s job as achieving or facilitating the achievement of one’s job values“; Yoon & Suh (2003), S.600.

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