Management: Innovation? Nicht zu viel davon

Formel 1Bei Innovationen scheint zu gelten: Weniger ist mehr. Zu diesem Ergebnis kommen Paolo Aversa, Luiz Mesquita und Jaideep Anand in ihrem Beitrag “Driving Performance via Exploration in Changing Environments”, der in Heft 4 von Organization Science (2015) veröffentlicht wurde.

Zu ihrem Ergebnis sind die drei Autoren durch eine Untersuchung von Formel 1 Teams gekommen. 49 Teams über 30 Jahre haben sie analysiert und dabei besonders die jeweiligen Veränderungen am Fahrzeug als Reaktion auf die jährlichen Änderungen des Regelments durch die FIA in den Blick genommen.

Die jährlichen Veränderungen der Randbedingungen in einem hochkompetitiven Feld gelten ihnen als Modell für die Situation, der sich CEOs regelmäßig gegenüber sehen, und die Eisenhard und Martin als ein “high velocity environment” bezeichnet haben: Kurze Produktzyklen, die Notwendigkeit von immer schnelleren und immer mehr Innovationen.

Hier, so zeigen die Ergebnisse von Aversa, Mesquita und Anand, ist weniger of mehr. Mit inkrementellen Innovationen lassen sich, wie ihre Untersuchung zeigt, oft bessere Ergebnisse erzielen als mit breakthrough Innovationen, die mit einem hohen Risiko und häufig suboptimalen Ergebnissen einhergehen.

 

Ghostwriter-24

Wie bei Innovationen, so geht es auch bei wissenschaftlichen Ausarbeitungen darum, die optimale Reaktion auf Randbedingungen zu finden. Wir sind Profis, wenn es darum geht, den Möglichkeitsraum einer wissenschatflichen Arbeit, optimal und effizient zu füllen.

Eine eMail an uns genügt, um sich davon zu überzeugen.