Finanzwissenschaft: ESG-Investment kommt bei Shareholdern nicht an

ESG-Investment, also Investitionen in ökologische, soziale oder governance Projekte, finden bei Aktienbesitzern keinen Anklang. Das zeigt die Forschung von Tracie Woidtke, die ihre Ergebnisse gerade am Manhatten Institute vorgetragen hat.

CSR stampDemnach besteht ein negativer Zusammenhang zwischen Investitionen von Unternehmen in das, was unter dem Stichwort Corporal Social Responsibility diskutiert wird, und dem Firmenwert. Ob die Investitionen die Ursache des im Vergleich zu nicht in ESG investierenden Unternehmen geringeren Firmenwerts sind, ist nicht klar, dass ein Zusammenhang besteht dagegen schon.

Woidke erklärt ihre Ergebnisse vor allem mit Shareholder Activism, also dem konzertierten Vorgehen von Aktionären gegen das Management eines Unternehmens, wenn letzteres Geld oder zu viel Geld für CSR und somit für Bereiche ausgibt, die nicht dem Profit des Unternehmens zu Gute kommen. In diesen Fällen, so Woidke, könnten sich Koalitionen zwischen Aktionären bilden, die mit der Abwahl des CEO oder der Geschäftsführung drohen, wenn die Investitionen nicht beendet werden.

In welchem Zusammenhang diese Aktionärs-Koalitionen mit dem geringeren Unternehmenswert von Unternehmen, die stark in ESG investieren, stehen, ist bislang eine Frage, die der Beantwortung harrt.

Ghostwriter-24

Beantwortet ist dagegen die Frage, ob ihr Studienerfolg kausal von unserer Arbeit beeinflusst wird und nicht nur ein positiver Zusammenhang besteht, denn wir sind Profis im Feld des wissenschaftlichen Arbeitens und haben die Erfahrung, die sie noch nicht haben können.

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