Management: Die Wiederentdeckung der Ambivalenz

feeling badBislang herrscht in Management-Theorien eine positive Eindimensionalität: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten besser, verbessern das Betriebsklima, sind glücklich und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus. Zufriedene Kunden machen kostenlos und per Word-of-Mouth Werbung und vor allem: zufriedene Kunden können zu loyalen Kunden werden, die wiederkommen und gegen Abwerbeversuche der Konkurrenz resistent sind.

Eine Sonderausgabe der Human Relations ist nun der Wiederentdeckung der Ambivalenz gewidmet. Wiederentdeckt wurde die Ambivalenz von einer Reihe von Wissenschaftlern, allen voran, Dirk Lindebaum und Peter J. Jordan. In einer Reihe von Beiträgen zeigen Lindebaum und seine Mitstreiter, dass Negatives nicht nur Negatives und Positives nicht nur Positives zur Folge haben kann.

Wer sich schlecht fühlt am Arbeitsplatz, der muss deswegen nicht schlecht arbeiten, vielmehr könne, so Lindebaum, z.B. ein beobachtetes Unrecht zu Ärger und Ärger dazu führen, dass die Möglichkeit, einer Wiederholung des Unrechts verringert, das Unternehmensklima entsprechend verbessert werde. Davon abgesehen sind Wut und Ärger beste Triebkräfte für außergewöhnliche Leistungen.

Auch sich gut fühlen kann sich am Arbeitsplatz negativ auswirken, dann nämlich, wenn es einem Arbeitnehmer im wahrsten Sinne des Wortes zu gut geht, wenn das gute Gefühl in Faulheit und Nachlässigkeit einen Niederschlag findet:

“The findings of the studies published in this Special Issue challenge the widely held assumption that in the workplace positive emotions generate or engender a positive outcome, and vice versa”, so sagt Lindebaum, und wer will ihm hier widersprechen?

 

Ghostwriter-24

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